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Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene]

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Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene]

Januar 2019

Filmabend: RIVERS AND TIDES – Andy Goldsworthy Working With Time

8. Januar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

ILEX-Freundeskreis Botanischer Garten e.V.

Der 2001 veröffentlichte Dokumentarfilm zeigt den britischen Landartkünstler Andy Goldsworthy bei der Erstellung seiner Werke in vier Ländern und vier Jahreszeiten. Seit Ende der 70er Jahre fertigt er Skulpturen aus natürlichen Materialien wie Steinen, Blättern und Blüten.

„Ein Film von fließender Geschmeidigkeit und kristalliner Schönheit… Riedelsheimer begleitet den Künstler auf seinen Streifzügen und dokumentiert minutiös und geduldig den Prozess des Entstehens und Verschwindens. Die Kamera verdichtet solche Momente zu Artefakten von hoher Komplexität, die frei sind von jeglicher mysteriöser Spiritualität. Denn bei allem faszinierten Staunen und meditativen Verweilen, das über den Bildern Riedelsheimers liegt, folgt der Film wie die Arbeit Goldsworthys dem Pragmatismus der Natur und reproduziert ihre Schönheit als Kunstwerk.“
Schnitt Filmmagazin
„Ein neunzigminütiger Bilderrausch…. So uneitle, ausdrucksvolle Bilder, die sich ganz in den Dienst eines anderen Künstlers stellen und doch eine eigene, spektakuläre Ästhetik entwickeln sieht man selten.“

Wetterchaos oder schon Normalzustand – was stimmt mit dem Wetter nicht?

10. Januar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Michael Theusner, Klimahaus Bremerhaven

Große Kälte, extreme Hitze, extreme Niederschläge, extreme Dürre – unser Wetter scheint wie aus den Fugen geraten zu sein. Und tatsächlich: Die letzten Jahre brachten – nicht nur bei uns in Deutschland – viel verrücktes Wetter. So erlebten wir 2018 das mit Abstand wärmste Sommerhalbjahr der deutschen Wettergeschichte, das vielfach Sonnenscheinrekorde brachte. Aber es war zudem von extremer Trockenheit geprägt. Und 2017? Gefühlt ein „Jahr ohne Sommer“, das kaum verregneter hätte sein können.

Warum unser Wetter aus den Fugen geraten zu sein scheint und was das mit der von uns Menschen herbeigeführten globalen Erwärmung zu tun hat, erläutert der Diplom-Meteorologe Dr. Michael Theusner in einem spannenden Vortrag.

Ausstellungseröffnung „Für unsere Arbeit brauchen wir …“

14. Januar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Unter dem Titel „Für unsere Arbeit brauchen wir…“ regt die Ausstellung Arbeitgeber und Beschäftigte anhand von sieben Schautafeln, Praxisbeispielen und Aktionsnischen dazu an, sich mit dem Thema Stress auseinanderzusetzen und individuelle Handlungsoptionen zu entwickeln. Zusätzlich erhalten sie Tipps, Handlungsempfehlungen und Informationen zum Mitnehmen.

Betriebliche Prävention fördert die Gesundheit und Sicherheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das hat positive Auswirkungen auf die Ressourcen und Fähigkeiten der Beschäftigten. 

Arbeit darf nicht auf Kosten der Gesundheit gehen! Die Ausstellung stellt daher die Frage: Was brauche ich für meine Arbeit?

So vielschichtig wie die Arbeitswelt, der einzelne Mensch, sind auch die Antworten auf diese Frage. Die Ausstellung fasst auf den Thementafeln unterschiedliche Schwerpunkte zusammen wie z. B. die passenden Aufgaben, Wertschätzung, ein gutes Team. 

Mobile Arbeit – Fluch und Segen

21. Januar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Hiltraud Grzech-Sukalo, Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Universität Oldenburg

Arbeiten wird heute immer mobiler – Arbeiten von zuhause, beim Kunden vor Ort und häufige Geschäftsreisen gehören zunehmend zum Arbeitsalltag. Mobiles Arbeiten kann durch Orts- und Zeitflexibilität neue Freiräume eröffnen. Durch fehlende Grenzen zwischen Arbeit und Leben, das ständige Unterwegssein und eine permanente Erreichbarkeit können auch neue physische und psychische Belastungen entstehen. Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Prentimo (präventionsorientierte Gestaltung mobiler Arbeit) belegen diese positiven wie negativen Auswirkungen und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf.

Der medizinische Mittwoch: Hören im Grundschulalter, Teil II.1

23. Januar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. med. Karsten Plotz, Abt. Technik und Gesundheit für Menschen (TCM), Jade Hochschule

In diesem Vortrag werden unentdeckte Hörstörungen bei Kindern im Grundschulalter thematisiert. Dazu wird als Quelle auch der aktuelle Bericht des Landesgesundheitsamtes zur Schuleingangsuntersuchung 2017 herangezogen. Darin können auch die Wechselwirkungen von Sehproblemen, Störungen der Sprachentwicklung und des Verhaltens mit Hörauffälligkeiten abgelesen werden. Verschiedene Hörprobleme werden vorgestellt und erklärt sowie die Wechselwirkungen zwischen Hören und dem anstehenden Lese-Schriftspracherwerb erläutert. Im Besonderen soll das Hören unter dem Gesichtspunkt der Inklusion diskutiert werden.

DRK Blutspende

25. Januar 2019 08:00 - 17:30
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Das DRK lädt ein zum Blutspendetermin – mitten in der Innenstadt Oldenburgs!

Schlaues-Haus-Spezial: Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft!

28. Januar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt.: 13 € im Vorverkauf / 15 € an der Abendkasse

Dr. rer. nat. Peter Spork, Neurobiologe, Wissenschaftsjournalist und Bestsellerautor

Science Entertainment der Spitzenklasse präsentiert vom erfahrenen Redner und Spiegel-Bestsellerautor Dr. Peter Spork

Mehr erreichen und weniger tun? Mit ausreichend Schlaf ist das möglich. Doch dazu müssen wir unsere Zeitkultur ändern. Unnötige Anwesenheitspflicht und falsche Beleuchtung am Arbeitsplatz, Schichtarbeit, Sommerzeit, vernachlässigte Pausenkultur, ungünstig getimter Freizeitstress, zu helle Abende und viel zu früher Schulbeginn: Wir treiben routinemäßig Schindluder mit unserer inneren Uhr. Das macht schlapp, unglücklich, reizbar – ruiniert die seelische und körperliche Gesundheit.

Der Neurobiologe und Bestsellerautor Dr. Peter Spork überträgt spannende wissenschaftliche Erkenntnisse aus Chronobiologie und Schlafforschung unterhaltsam-informativ auf unseren Alltag und entwickelt eine neue Arbeitswelt der ausgeschlafenen Zukunft. Sein Vortrag zeigt, wie wir wieder im Einklang mit den biologischen Rhythmen leben und arbeiten und dabei fast beiläufig ausgeschlafener und zufriedener werden können.

Lasst uns endlich aufhören, auch noch den Schlaf optimieren zu wollen und sieben Tage pro Woche rund um die Uhr maximale Leistungsfähigkeit zu verlangen. Schlaf ist genauso wichtig wie Arbeit und Freizeit. Mit wenigen Änderungen am Tag finden wir die Ausgeschlafenheit zurück.

Wake up! heißt das zugehörige Buch von Dr. Peter Spork. Es ist ein Plädoyer für eine ausgeschlafene Gesellschaft mit weniger Burn-out, ADHS und Depressionen, weniger Schlafmangel und Gereiztheit, weniger Übergewicht und Diabetes.

www.wake-up-das-buch.de

Vorverkaufstellen:

  • Schlaues Haus Oldenburg
  • OTM Oldenburg Tourismus und Marketing

Februar 2019

Wirf mich nicht weg! – Lebensmittel wertschätzen lernen

4. Februar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Claudia Kay, M. Sc. oec. troph., Regionales Umweltbildungszentrum Hollen e.V.

Ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel wird nicht gegessen, sondern weggeworfen. Das Bildungsprojekt Wirf mich nicht weg! des Umweltzentrums Hollen (Ganderkesee) setzt bei

dieser beträchtlichen Verschwendung an und verändert bei Grundschulkindern bundesweit das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln. Als Gewinner des Bundespreises für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung präsentiert die Referentin das Projekt und Fakten zum Bereich Lebensmittelverschwendung.

www.wirf-mich-nicht-weg.de

Garten = Theater – Shakespeares grüne Welten

5. Februar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

PD Dr. Stefan Schneckenburger, Botanischer Garten der TU Darmstadt, ILEX-Freundeskreis Botanischer Garten e.V.

William Shakespeare (1564-1616) war zwar botanischer Laie, kannte sich jedoch erstaunlich gut mit Pflanzen aus. Er erwähnt in seinen Stücken etwa 120 Pflanzenarten. Der Shakespeare-Enthusiast und Direktor des Botanischen Gartens Darmstadt entführt die Zuhörer/innen mit den Augen eines Botanikers in die Theaterwelt der Renaissance. Er vermittelt in seinem Vortrag zwischen Theater, Botanik und Kunst.

Die Genschere CRISPR: Die Bedeutung für die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert

7. Februar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Sascha Laubinger, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, Universität Oldenburg

Prognosen sagen voraus, dass die Weltbevölkerung bis zum Jahre 2050 auf 10 Milliarden Menschen ansteigt. Wie können wir alle Menschen unter den Bedingungen des Klimawandels ernähren und gleichzeitig Ressourcen schonen? In den Medien wird der Einsatz der Genschere, auch CRISPR genannt, als Heilsbringer oder Teufelswerk diskutiert. Was ist eigentlich diese Genschere? Wie soll die Genschere unsere Nutzpflanzen verändern können? Was sind die potentiellen Nutzen und Gefahren des Einsatzes der Genschere in der Züchtung? Diese Fragen und noch weitere Aspekte der Pflanzenforschung und -züchtung sollen in diesem Vortrag erklärt und diskutiert werden.

Solidarisch und kreativ: Mit gemeinschaftsorientierten Ernährungsinitiativen nachhaltig wirtschaften

11. Februar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Irene Antoni-Komar, Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften; Universität Oldenburg

Zivilgesellschaftliche Ernährungsinitiativen und transformative Unternehmen wie Urban Gardening-Projekte, Solidarische Landwirtschaft, Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften  etc. werden als Pioniere gesellschaftlichen Wandels betrachtet. Im lokalen Kontext erweitern diese durch gemeinschaftsorientiertes Wirtschaften in neuen solidarischen Bindungen und Prosumententum die Perspektiven für eine nachhaltige Ernährungsversorgung. Diese Entwicklungen sollen vor den Herausforderungen unserer auf anonymer Fremdversorgung und Überfluss basierenden Konsumgesellschaft und der machtvoll agierenden globalen Ernährungsindustrie eingeordnet werden. Der Beitrag basiert auf empirischen Ergebnissen des BMBF-geförderten Forschungsprojektes nascent – Neue Chancen für eine nachhaltige Ernährungswirtschaft durch transformative Wirtschaftsformen (www.nascent-transformativ.de)

Grenzenlose Versorgung? Die Digitalisierung des Gesundheitswesens

21. Februar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Richard Paluch, Institut für Medienwirtschaft und Journalismus (InMWJ), Jade Hochschule

Die Digitalisierung spielt in vielen Bereichen unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. So werden im Gesundheitswesen für die Erforschung von Hörgeräten Labore verwendet, in denen sich Versuchspersonen in virtuellen Straßen oder Cafés wiederfinden. Welche soziale Bedeutung haben virtuelle Welten und was können wir von ihrem Einzug in den Alltag erwarten? Diese Fragen wird Richard Paluch in seinem Vortrag behandeln.

‚Hier ist ewige Nacht – der Russe ist ruhig‘. Briefe einer Bürgerfamilie aus dem Ersten Weltkrieg

25. Februar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Gunilla Budde & Studierende, Institut für Geschichte, Universität Oldenburg

Eine andere Annäherung an den Zeitgeist des Ersten Weltkriegs, die vor allem dem Erfahrungs-und Gefühlsleben seiner Helden und Heldinnen an Front und Heimatfront nachspürt, ist Ziel dieser szenischen Lesung 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs. So viel wir dank einer Fülle internationaler Forschungen über Strategien, Erfolge, Niederlagen, soziale und politische Folgen des ersten totalen Krieges wissen, so wenig wissen wir über die Emotions-Landschaften der kämpfenden Söhne und bangenden Mütter. Allein Ego-Dokumente wie Briefe und Tagebücher erlauben hier Einblicke.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Gunilla Budde haben Studierende der Carl von Ossietzky Universität kürzlich wieder entdeckte mehr als 500 Briefe zweier Brüder (Jg. 1894 und 1897) und ihrer Mutter (Jg. 1866) transkribiert, diskutiert und kontextualisiert. Wie nah der Krieg dank solcher persönlichen Zeugnisse uns heute, hundert Jahre später, kommen kann, haben wir in der gemeinsamen Arbeit mit der Korrespondenz erfahren.

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