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Februar 2019

Wirf mich nicht weg! – Lebensmittel wertschätzen lernen

4. Februar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Claudia Kay, M. Sc. oec. troph., Regionales Umweltbildungszentrum Hollen e.V.

Ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel wird nicht gegessen, sondern weggeworfen. Das Bildungsprojekt Wirf mich nicht weg! des Umweltzentrums Hollen (Ganderkesee) setzt bei

dieser beträchtlichen Verschwendung an und verändert bei Grundschulkindern bundesweit das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln. Als Gewinner des Bundespreises für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung präsentiert die Referentin das Projekt und Fakten zum Bereich Lebensmittelverschwendung.

www.wirf-mich-nicht-weg.de

Garten = Theater – Shakespeares grüne Welten

5. Februar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

PD Dr. Stefan Schneckenburger, Botanischer Garten der TU Darmstadt, ILEX-Freundeskreis Botanischer Garten e.V.

William Shakespeare (1564-1616) war zwar botanischer Laie, kannte sich jedoch erstaunlich gut mit Pflanzen aus. Er erwähnt in seinen Stücken etwa 120 Pflanzenarten. Der Shakespeare-Enthusiast und Direktor des Botanischen Gartens Darmstadt entführt die Zuhörer/innen mit den Augen eines Botanikers in die Theaterwelt der Renaissance. Er vermittelt in seinem Vortrag zwischen Theater, Botanik und Kunst.

Die Genschere CRISPR: Die Bedeutung für die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert

7. Februar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Sascha Laubinger, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, Universität Oldenburg

Prognosen sagen voraus, dass die Weltbevölkerung bis zum Jahre 2050 auf 10 Milliarden Menschen ansteigt. Wie können wir alle Menschen unter den Bedingungen des Klimawandels ernähren und gleichzeitig Ressourcen schonen? In den Medien wird der Einsatz der Genschere, auch CRISPR genannt, als Heilsbringer oder Teufelswerk diskutiert. Was ist eigentlich diese Genschere? Wie soll die Genschere unsere Nutzpflanzen verändern können? Was sind die potentiellen Nutzen und Gefahren des Einsatzes der Genschere in der Züchtung? Diese Fragen und noch weitere Aspekte der Pflanzenforschung und -züchtung sollen in diesem Vortrag erklärt und diskutiert werden.

Solidarisch und kreativ: Mit gemeinschaftsorientierten Ernährungsinitiativen nachhaltig wirtschaften

11. Februar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Irene Antoni-Komar, Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften; Universität Oldenburg

Zivilgesellschaftliche Ernährungsinitiativen und transformative Unternehmen, wie Urban Gardening-Projekte, Solidarische Landwirtschaft, Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften etc. werden als Pioniere gesellschaftlichen Wandels betrachtet. Im lokalen Kontext erweitern diese durch gemeinschaftsorientiertes Wirtschaften in neuen solidarischen Bindungen und Prosumententum die Perspektiven für eine nachhaltige Ernährungsversorgung. Diese Entwicklungen sollen vor den Herausforderungen unserer auf anonymer Fremdversorgung und Überfluss basierenden Konsumgesellschaft und der machtvoll agierenden globalen Ernährungsindustrie eingeordnet werden. Der Beitrag basiert auf empirischen Ergebnissen des BMBF-geförderten Forschungsprojektes „nascent – Neue Chancen für eine nachhaltige Ernährungswirtschaft durch transformative Wirtschaftsformen“ (www.nascent-transformativ.de)

Zu Gast im Cine k: Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen

18. Februar 20:00 - 22:00
Außerhalb , Eintritt: frei

„Unser Saatgut“ ist ein Appell an uns alle: Schützt die ursprüngliche Saatgutvielfalt, sonst ist das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch schöne Erinnerung! Einfallsreich und mit kreativen Bildern macht der Film seine Zuschauer zu mündigen Essern, die sich nicht mit der immer gleichen Supermarktware abspeisen lassen wollen. Ein lebensverändernder Dokumentarfilm von Taggart Siegel und Jon Betz, so farbenfroh, wie die natürliche Vielfalt unserer Saaten. Mit den weltweit bekannten Umweltaktivisten Vandana Shiva, Jane Goodall und Percy Schmeiser. Ausgezeichnet mit 18 Festival-Awards und nominiert für den EMMY 2018 als „Outstanding Nature Documentary“.

 

Eintritt: 8,00 € (Reservierung über www.cine-k.de)

Grenzenlose Versorgung? Die Digitalisierung des Gesundheitswesens

21. Februar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Richard Paluch, Institut für Medienwirtschaft und Journalismus (InMWJ), Jade Hochschule

Die Digitalisierung spielt in vielen Bereichen unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. So werden im Gesundheitswesen für die Erforschung von Hörgeräten Labore verwendet, in denen sich Versuchspersonen in virtuellen Straßen oder Cafés wiederfinden. Welche soziale Bedeutung haben virtuelle Welten und was können wir von ihrem Einzug in den Alltag erwarten? Diese Fragen wird Richard Paluch in seinem Vortrag behandeln.

‚Hier ist ewige Nacht – der Russe ist ruhig‘. Briefe einer Bürgerfamilie aus dem Ersten Weltkrieg

25. Februar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Gunilla Budde & Studierende, Institut für Geschichte, Universität Oldenburg

Eine andere Annäherung an den Zeitgeist des Ersten Weltkriegs, die vor allem dem Erfahrungs- und Gefühlsleben seiner Helden und Heldinnen an Front und Heimatfront nachspürt, ist Ziel dieser szenischen Lesung 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs. So viel wir dank einer Fülle internationaler Forschungen über Strategien, Erfolge, Niederlagen, soziale und politische Folgen des ersten totalen Krieges wissen, so wenig wissen wir über die Emotions-Landschaften der kämpfenden Söhne und bangenden Mütter. Allein Ego-Dokumente, wie Briefe und Tagebücher erlauben hier Einblicke.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Gunilla Budde haben Studierende der Carl von Ossietzky Universität kürzlich wiederentdeckte mehr als 500 Briefe zweier Brüder (Jg. 1894 und 1897) und ihrer Mutter (Jg. 1866) transkribiert, diskutiert und kontextualisiert. Wie nah der Krieg dank solcher persönlichen Zeugnisse uns heute, hundert Jahre später, kommen kann, haben wir in der gemeinsamen Arbeit mit der Korrespondenz erfahren.

März 2019

Optische Täuschungen – Ein Blick ins Nervensystem

5. März 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Martin Greschner; ILEX-Freundeskreis Botanischer Garten Oldenburg e.V.

Der Oldenburger Biologe zeigt erstaunliche Phänomene, die auch in seiner Forschung eine Rolle spielen und erklärt dabei äußerst kurzweilig den Sehsinn.

Im Anschluss: Mitgliederversammlung des ILEX-Freundeskreis Botanischer Garten Oldenburg e.V.

Ausstellungseröffnung: Kompost (-Klima-) Garten

7. März 19:30 - 21:00
Erdgeschoss [EG 1./2. Ebene], Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene], , Eintritt: frei

BUND – Kreisgruppe der Stadt Oldenburg

Was für die Kohle gilt, gilt auch beim Moor: CO2 wird in die Atmosphäre entlassen.
Oldenburg hat viele Eigenheime mit Gärten, die eine große Quelle des biologischen Abfalls sind. Damit wird dem Garten Material entnommen. Doch anstatt es auf dem eigenen Grundstück oder über einen lokalen Stoffkreislauf wieder in den Garten zurückzubringen, wird es allzu oft durch Torf enthaltende Substrate ersetzt. So trägt Oldenburg auch zur Moorvernichtung und dem Klimawandel bei.

Das muss nicht so sein. Die Ausstellung veranschaulicht die Verkettung von Gartenwirtschaft, Abtorfung und Klimawandel anhand des Privatgartens.

Gartenbesitzern wird gezeigt, wie und warum auf die Nutzung von Torf verzichtet werden kann und sollte.

AWO nah dran – wie wollen wir wohnen: heute und in Zukunft?

14. März 17:30 - 20:00
Café [Café 3. Ebene], Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Roswitha Harner, M.A., Neunerhaus, Wien; Uni.- Professor Dr. habil. Uwe Fachinger, Universität Vechta;Daniel Fuhrhop, Universität Oldenburg; Kirstin Hunefeld (Moderation)

Bezahlbare Wohnungen in Städten wie Oldenburg sind knapp und werden immer teurer. Student*innen, Rentner*innen und Menschen mit kleinem Einkommen haben kaum eine Chance, eine Wohnung in begehrter Lage zu finden. Zugleich kommen neue Wohnformen- und -konstellationen, wie Tiny Houses oder Mehrgenerationenhäuser, auf. Zudem setzen sich innovative Konzepte im Bereich der Altenwohnzentren durch.
Doch, wie kann und wird der Wohnraum der Zukunft wirklich aussehen? Wie können Menschen auch künftig am Wohnen und Leben in unseren Städten teilhaben?

Zum 100. Geburtstag der AWO und der damit verbundenen Ausstellungseröffnung „Echt AWO. Seit 1919. Erfahrung für die Zukunft“, beleuchten die Expert*innen das Trendthema „Wohnen“.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten! Richten Sie Ihre Anmeldung bitte an Frau Silke Böhn, silke.boehn@awo-ol.de

Die Ausstellung wird bis Mitte April im Schlauen Haus Oldenburg gezeigt.

 

Hören im Kindergartenalter, Teil I.1

18. März 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 2 [V2 7. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. med. Karsten Plotz (Med. Versorgungszentrum MEVO, Ev. Krankenhaus / Abt. Technik und Gesundheit für Menschen (TGM), Jade Hochschule)

Dies ist der 1. Vortrag einer 4-teiligen Reihe, die sich jedes Jahr wiederholt. Die Vorlesung richtet sich an Eltern, Erzieher_innen, Grundschullehrer_innen, Fachpädagogen, ärztliche Kollegen und Kolleginnen sowie Beratungsstellen, Kindergärten und alle am kindlichen Hören Interessierten.

In der Vortragsreihe wird die Epidemiologie, Ursachen, Auswirkungen und Diagnostik bei Neugeborenen, Säuglingen, Kleinkindern und Grundschülern thematisiert.

Es ist bekannt, dass etwa bis zu 3% gesunder Neugeborener eine Hörstörung aufweisen. Allerdings treten im Universellen Neugeborenen-Hörscreening bis zu 5% Kinder auf, bei denen der erste Test kein „OK“ ergibt. Was ist der Grund? Es werden neuere Forschungsergebnisse präsentiert und deren Auswirkungen auf die Entwicklung des Hörsystems diskutiert.

Im 1. Teil der Vorlesungsreihe wird die Altersspanne von der Geburt bis hin zum jungen Grundschulalter fokussiert. Es geht um den gesamten Bereich der kindlichen Kommunikationsentwicklung, insbesondere um Hören, Sprache und soziale Interaktion und Diagnostik und Förder- und Behandlungsmöglichkeiten.

Was fehlt mir, Dr. Robot? Wie Künstliche Intelligenz und Robotik die Medizin revolutionieren.

21. März 19:00 - 20:30
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Fishbowl-Diskussion mir Prof. Dr. Andreas Hein, Abt. für Assistenzsysteme/Medizintechnik; Prof. Dr. Gesa Lindemann, Institut für Sozialwissenschaften/Pflegeinnovationszentrum; Petra Rothe, Stabsstelle Pflegeentwicklung, Moderation: Ulrike Nehls

Künstliche Intelligenz (KI) – das sind Computersysteme, Maschinen und Roboter, die selbstständig dazulernen können. KI steckt im Smartphone, in Verkehrsleitsystemen und in vielen Maschinen in Haushalt und Fabrik. Ersetzen Roboter Menschen oder verbessern sie unser Arbeitsleben und unseren Alltag? Wie kann KI verantwortungsvoll genutzt werden? Darüber will das Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz einen gesellschaftlichen Dialog anstoßen.

In der Diskussion „Was fehlt mir, Dr. Robot?“ geht es um die Frage, wie künstliche Intelligenz und Robotik in der Medizin und Pflege genutzt werden. In welchen Bereichen kann KI bereits jetzt Krankheiten besser diagnostizieren als Menschen? Welche Rolle können Roboter in der Kranken- und Altenpflege spielen? Und welche Fortschritte in Vorsorge, Diagnose und Therapie sind für die Zukunft absehbar?

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