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Aktuelles

Das Schlaue Haus ist in der Zeit vom 24. Dezember 2018 bis einschließlich 02. Januar 2019 geschlossen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr.

Ab dem 03. Januar 2019 können Sie hier wieder Wissenschaft vor Ort erleben. 

Wir freuen uns auf Sie…

Derzeit im Schlauen Haus

Jahresausstellung der Architekturstudierenden der Jade Hochschule

vom 27. November 2018 bis zum 11. Januar 2019

Vom 27. November 2018 bis zum 11. Januar 2019 ist im Schlauen Haus Oldenburg die Jahresausstellung mit ausgewählten Arbeiten von Architekturstudierenden der Jade Hochschule zu sehen.

Die Arbeiten wurden von den betreuenden Dozent_innen aus den letzten beiden Semestern ausgewählt. Neben Entwürfen, Konstruktions- und Detailzeichnungen sind auch viele Modelle zu bewundern.


September 2018

Hören im Grundschulalter – Teil II. 1

26. September 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei
Prof. Dr. med. Karsten Plotz, Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, Jade Hochschule

In diesem Vortrag werden unentdeckte Hörstörungen bei Kindern im Grundschulalter thematisiert. Dazu wird als Quelle auch der aktuelle Bericht des Landesgesundheitsamtes zur Schuleingangsuntersuchung 2017 herangezogen. Darin können auch die Wechselwirkungen von Sehproblemen, Störungen der Sprachentwicklung und des Verhaltens mit Hörauffälligkeiten abgelesen werden. Verschiedene Hörprobleme werden vorgestellt und erklärt sowie die Wechselwirkungen zwischen Hören und dem anstehenden Lese-Schriftspracherwerb erläutert. Im Besonderen soll das Hören unter dem Gesichtspunkt der Inklusion diskutiert werden.

Oktober 2018

Antarktis – Schutzgebiet für das südliche Eismeer

4. Oktober 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Lena Engelmann, Institut für Chemie und Biologie des Meeres, Universität Oldenburg; Greenpeace

Die Meere sind unser gemeinsames Erbe. 2018 besteht die Chance, das größte Schutzgebiet der Welt zu errichten. Die Bundesrepublik Deutschland hat einen Vorschlag für ein Schutzgebiet im antarktischen Weddellmeer eingereicht. Hierüber wird im Oktober auf der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) entschieden. Wir wollen zeigen und gemeinsam darüber diskutieren, warum dieses Schutzgebiet so wichtig ist – nicht nur für Wale und Pinguine, sondern für uns alle!

Survival – Überleben in der Natur

14. Oktober 11:15 - 12:45
Außerhalb , Eintritt.: 2 € an der Abendkasse

Dr. Bernhard von Hagen, Kurator des Botanischen Gartens, Universität Oldenburg

Mitmach-Führung durch den Botanischen Garten für Mutige jeden Alters.

Der zivilisierte Mensch geht zum Einkaufen in den Supermarkt, den Baumarkt oder die Apotheke, wenn er etwas braucht. Unsere Vorfahren und indigene Völker dagegen nutzen Nahrung, Baustoffe und viele weitere Materialien direkt aus der Natur. Man muss nur wissen, wie man sie findet und mit welchen Tricks man sie verwenden kann. Während der Führung im Botanischen Garten werden solche heimischen und fremdländischen Pflanzen und Tiere mit ihren Eigenschaften vorgestellt und zum Teil praktisch ausprobiert. Ein bisschen Überwindungskraft dürfen die Teilnehmer jeden Alters mitbringen.

Treffpunkt: Haupteingang Botanischer Garten, Philosophenweg.

Schulische Teilhabe während und nach onkologischen Erkrankungen

15. Oktober 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Annett Thiele, Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, Universität Oldenburg

Im Vortrag wird die Lebenssituation krebserkrankter Schüler_innen und ihrer Familien dargestellt und die Belastungen im Prozess der Behandlungen reflektiert. Übergänge zwischen dem Unterricht im Krankenhaus, dem mobilen Unterricht zu Hause und der Stammschule werden thematisiert. Auf dieser Grundlage wurde ein bundesdeutsches, qualitatives Forschungsprojekt durchgeführt, dessen Ergebnisse vorgestellt werden. Von der Phase des Erstkontaktes nach medizinischer Diagnosestellung bis zur Remissionsphase/Wiedereinstiegsphase werden Maßnahmen zur Sicherung der schulischen Teilhabe vorgestellt. Auch die Möglichkeiten des Kontakterhalts zu sterbenden Schüler_innen und ihren Familien werden thematisiert. Schlussfolgerungen für die Praxis sollen im Plenum diskutiert werden.

Äthiopien: Vom Bale Nationalpark im Süden zu den Felsenkirchen im Norden

16. Oktober 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Irmgard Mohrmann, Ilex – Freundeskreis Botanischer Garten e.V.

Eine Reise nach Äthiopien Ende November 2017 zeigt vielfältige Landschaftsformen mit Flora und Fauna, erläutert die Geschichte und die tiefe Religiosität eines alten Landes auf dem Weg in die Moderne.

Anpassung an die Folgen des Klimawandels

17. Oktober 09:00 - 16:00
Veranstaltungsraum 2 [V2 7. Ebene] , Eintritt: frei

In dieser Veranstaltung des vom BMU geförderten Projekts „Klima WA?“ werden am Beispiel der Themen „Hitze und Niederschlag“ aktuelle Methoden und Werkzeuge zur Klimafolgenbewertung vorgestellt und diskutiert. Hierzu wird mit realen Daten und Beispielen gearbeitet. Individuelle Fragestellungen können mit Experten gemeinsam erörtert werden. In der Veranstaltung treffen Sie Raum-, Regional-, und Bauleitplaner/innen, Mitarbeitende aus Planungsbüros und kommunale Entscheidungsträger/ innen.

Die Schulung ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl allerdings begrenzt. Wir bitten Sie daher um Anmeldung bei Herrn Ernst Schäfer unter: schaefer@arsu.de

Frakturen des Beckens bei Unfällen und Osteoporose

17. Oktober 18:30 - 20:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Björn Brandes, Oberarzt Unfallchirurgie, Wiederherstellungschirurgie, Sporttraumatologie, Ev. Krankenhaus Oldenburg

Es kann ganz schnell gehen: Verletzungen des Beckenringes inkl. der Hüftgelenke können nicht nur bei Hochrasanz-Traumen, sondern bei Osteoporose – also reduzierter Knochenqualität – schon durch ein niedrig-energetisches Trauma entstehen. Dabei reicht unter Umständen der einfache Sturz auf das Gesäß aus, um diese relevante Verletzung hervorzurufen.
Für den Unfallchirurgen bedeutet dies, dass er aufgrund der reduzierten Knochenqualität „schlaue Akut-Behandlungsmethoden“ anwenden muss, die unter Umständen minimal invasive operative Techniken umfassen. Dies reicht aber nicht aus. Vielmehr muss auch die Osteoporose als ‚Grunderkrankung des Knochens‘ durch die Zusammenarbeit von stationären und ambulanten Versorgern im Fokus der ganzheitlichen Behandlung stehen. Aus diesem Grund wurde das „Osteoporose-Netzwerk Oldenburg-Ammerland“ gegründet. Die Experten des EV berichten deshalb über Möglichkeiten und Erfahrungen, sowohl aus dem akut-medizinisch/unfallchirurgischen, als auch aus dem osteologisch/ambulanten Bereich.

Verschoben auf Montag, den 28.01.2019!

18. Oktober 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt.: 13 € im Vorverkauf / 15 € an der Abendkasse

Dr. rer. nat. Peter Spork, Neurobiologe, Wissenschaftsjournalist und Bestsellerautor

Schlaues-Haus-Spezial: Wake up! Aufbruch in eine ausgeschlafene Gesellschaft!

Science Entertainment der Spitzenklasse präsentiert vom erfahrenen Redner und Spiegel-Bestsellerautor Dr. Peter Spork

Mehr erreichen und weniger tun? Mit ausreichend Schlaf ist das möglich. Doch dazu müssen wir unsere Zeitkultur ändern. Unnötige Anwesenheitspflicht und falsche Beleuchtung am Arbeitsplatz, Schichtarbeit, Sommerzeit, vernachlässigte Pausenkultur, ungünstig getimter Freizeitstress, zu helle Abende und viel zu früher Schulbeginn: Wir treiben routinemäßig Schindluder mit unserer inneren Uhr. Das macht schlapp, unglücklich, reizbar – ruiniert die seelische und körperliche Gesundheit.

Der Neurobiologe und Bestsellerautor Dr. Peter Spork überträgt spannende wissenschaftliche Erkenntnisse aus Chronobiologie und Schlafforschung unterhaltsam-informativ auf unseren Alltag und entwickelt eine neue Arbeitswelt der ausgeschlafenen Zukunft. Sein Vortrag zeigt, wie wir wieder im Einklang mit den biologischen Rhythmen leben und arbeiten und dabei fast beiläufig ausgeschlafener und zufriedener werden können.

Lasst uns endlich aufhören, auch noch den Schlaf optimieren zu wollen und sieben Tage pro Woche rund um die Uhr maximale Leistungsfähigkeit zu verlangen. Schlaf ist genauso wichtig wie Arbeit und Freizeit. Mit wenigen Änderungen am Tag finden wir die Ausgeschlafenheit zurück.

Wake up! heißt das zugehörige Buch von Dr. Peter Spork. Es ist ein Plädoyer für eine ausgeschlafene Gesellschaft mit weniger Burn-out, ADHS und Depressionen, weniger Schlafmangel und Gereiztheit, weniger Übergewicht und Diabetes.

www.wake-up-das-buch.de

Vorverkaufstellen:

  • Schlaues Haus Oldenburg
  • OTM Oldenburg Tourismus und Marketing

Freiheit und Journalismus

22. Oktober 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Andrea Czepek, Melanie Hellwig, Prof. Dr. Beate Illg und Prof. Dr. Eva Nowak, Jade Hochschule

Lange haben wir in Westeuropa Presse- und Medienfreiheit als Grundvoraussetzung einer funktionierenden Demokratie für gegeben gehalten. Aktuell erleben wir, wie leicht dieses Gut in Gefahr geraten kann. Einschränkungen freier Berichterstattung sind zunehmend auch in Europa zu beobachten. Gleichzeitig sind Journalistinnen und Journalisten selbst verstärkt in Kritik geraten. Die Abwägung von Freiheit und Sicherheit prägt die Diskussion über Pressefreiheit in Europa. In Asien, Afrika und Lateinamerika kämpfen Journalistinnen und Journalisten unter großer Gefahr durch ihre Berichterstattung für eine Beseitigung von Missständen.

Diesem Thema widmet sich auch das in diesem Jahr erschienene Buch „Freiheit und Journalismus“. Herausgegeben wird es von vier Wissenschaftlerinnen der Jade Hochschule in der Reihe „Aktuell. Studien zum Journalismus“ des Nomos-Verlages.

Zukunft[s]unternehmen Nordwest: Nachhaltigkeit und Innovation

24. Oktober 18:30 - 21:00
Café [Café 3. Ebene], Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Teelko Uphoff (PUUURO Designwerkstatt), Kristian Evers (Papier- und Kartonfabrik Varel), Dr.-Ing. Alexandra Pehlken (Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Christian Busse (Universität Oldenburg)

Unter der Frage „Wie gelingt Ressourceneffizienz?“ widmet sich das dritte Zukunft[s]unternehmen der Nachhaltigkeit in Produktionsprozessen.

Lebensstile auf der einen, Produktionssysteme auf der anderen Seite bilden die Mechanismen unserer Gesellschaft und Wirtschaft ab. Die heutige Wirtschaftsform hat die Tragfähigkeit der Ökosysteme und die Grenzen vieler Ressourcen bereits überschritten. Ein bewussterer Umgang mit unserer Umwelt ist also von Nöten. Bereits heute steht fest: Eine Welt ist nicht genug! Wären die Gewohnheiten weltweit so wie in Deutschland würden 3,2 Erden verbraucht – der fünfthöchste Wert im internationalen Vergleich. Für eine nachhaltige Entwicklung ist es unerlässlich, nachwachsende Rohstoffe effizient zu nutzen. Doch wie kann man den Ressourceneinsatz verringern oder vermeiden, um zukünftigen Generationen Rohstoffverfügbarkeit zu sichern? Ein Weg ist es, bereits in der Produktion eingesetzte Ressourcen wieder verfügbar zu machen. Neben technischen Innovationen mit erhöhter Ressourceneffizienz sind auch soziale und institutionelle Innovationen zu berücksichtigen. Im Mittelpunkt des Abends stehen die Beiträge der Region Nordwest zur nachhaltigen Entwicklung und zum zukunftsfähigen Wirtschaften.

Die Veranstaltung bringt Forschung und Praxis zusammen und befasst sich mit folgenden Fragen: Welche Prozessinnovationen helfen dabei die Chancen eines schonenderen Umgangs mit Ressourcen zu erschließen? Welche Kooperationen helfen dabei neue Technologien zu entwickeln, um das Ziel zu erreichen? Wie können Unternehmen in ihren Abläufen Wiederverwertungspotenziale heben? Wie gelingt Ressourceneffizienz in der Region Nordwest?

Neben Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern richtet sich die Einladung insbesondere auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie Startups aus Hochschulen.

Um Anmeldung bis zum 20. Oktober 2018 wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Anmeldung unter: http://uol.de/zukunftsunternehmen/nachhaltigkeit-und-innovation-2018/anmeldung/

Als Schiffsarzt auf dem Forschungseisbrecher „Polarstern“

25. Oktober 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. med. Thomas Scholl, Chirurg und Unfallchirurg, Jever

Der Referent wird über die zwei Jahre berichten, die er als Schiffsarzt auf dem Forschungseisbrecher „Polarstern“ tätig war. In dem Vortrag kommen nahezu alle Aspekte der Tätigkeit eines Schiffsarztes auf Deutschlands größten und nach wie vor modernsten Forschungsschiff und einzigen Eisbrecher der ARC 3-Klasse zur Sprache. Das Schiff, die Einzigartigkeit der Einsatzgebiete, das Hospital und die potenziellen Patienten werden ebenso wie die besonderen medizinischen Gegebenheit Erwähnung finden.

Die Zuhörer erwarten interessante Einblicke in das Leben an Bord des Forschungseisbrechers, medizinische Versorgung von Crew und Wissenschaftlern sowie in die Einzigartigkeit der Landschaften und Tierwelt.

November 2018

Müll in den Meeren: Fakten und Fiktion

1. November 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Lars Gutow, Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven

Unsere Ozeane versinken im Plastikmüll und jedes Jahr kommen mehrere Millionen Tonnen hinzu. Dieser Vortrag beleuchtet das Problem von den Quellen bis zu den Senken und räumt dabei mit einigen Mythen und Märchen auf, die sich in der Berichterstattung zu diesem Thema eingeschlichen haben. Mit Beispielen aus der Forschung werden die Zuhörerinnen und Zuhörer auf Expeditionen in unsere Nordsee, die arktische Tiefsee, einen der fünf großen ozeanischen Müllstrudel und in die Welt des Mikroplastiks mitgenommen.

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