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Aktuelles

Das Schlaue Haus ist in der Zeit vom 24. Dezember 2018 bis einschließlich 02. Januar 2019 geschlossen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr.

Ab dem 03. Januar 2019 können Sie hier wieder Wissenschaft vor Ort erleben. 

Wir freuen uns auf Sie…

Derzeit im Schlauen Haus

Jahresausstellung der Architekturstudierenden der Jade Hochschule

vom 27. November 2018 bis zum 11. Januar 2019

Vom 27. November 2018 bis zum 11. Januar 2019 ist im Schlauen Haus Oldenburg die Jahresausstellung mit ausgewählten Arbeiten von Architekturstudierenden der Jade Hochschule zu sehen.

Die Arbeiten wurden von den betreuenden Dozent_innen aus den letzten beiden Semestern ausgewählt. Neben Entwürfen, Konstruktions- und Detailzeichnungen sind auch viele Modelle zu bewundern.


Februar 2019

Wirf mich nicht weg! – Lebensmittel wertschätzen lernen

4. Februar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei
Claudia Kay, M. Sc. oec. troph., Regionales Umweltbildungszentrum Hollen e.V.

Ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel wird nicht gegessen, sondern weggeworfen. Das Bildungsprojekt Wirf mich nicht weg! des Umweltzentrums Hollen (Ganderkesee) setzt bei

dieser beträchtlichen Verschwendung an und verändert bei Grundschulkindern bundesweit das Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln. Als Gewinner des Bundespreises für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung präsentiert die Referentin das Projekt und Fakten zum Bereich Lebensmittelverschwendung.

www.wirf-mich-nicht-weg.de

Garten = Theater – Shakespeares grüne Welten

5. Februar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

PD Dr. Stefan Schneckenburger, Botanischer Garten der TU Darmstadt, ILEX-Freundeskreis Botanischer Garten e.V.

William Shakespeare (1564-1616) war zwar botanischer Laie, kannte sich jedoch erstaunlich gut mit Pflanzen aus. Er erwähnt in seinen Stücken etwa 120 Pflanzenarten. Der Shakespeare-Enthusiast und Direktor des Botanischen Gartens Darmstadt entführt die Zuhörer/innen mit den Augen eines Botanikers in die Theaterwelt der Renaissance. Er vermittelt in seinem Vortrag zwischen Theater, Botanik und Kunst.

Die Genschere CRISPR: Die Bedeutung für die Landwirtschaft im 21. Jahrhundert

7. Februar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Sascha Laubinger, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, Universität Oldenburg

Prognosen sagen voraus, dass die Weltbevölkerung bis zum Jahre 2050 auf 10 Milliarden Menschen ansteigt. Wie können wir alle Menschen unter den Bedingungen des Klimawandels ernähren und gleichzeitig Ressourcen schonen? In den Medien wird der Einsatz der Genschere, auch CRISPR genannt, als Heilsbringer oder Teufelswerk diskutiert. Was ist eigentlich diese Genschere? Wie soll die Genschere unsere Nutzpflanzen verändern können? Was sind die potentiellen Nutzen und Gefahren des Einsatzes der Genschere in der Züchtung? Diese Fragen und noch weitere Aspekte der Pflanzenforschung und -züchtung sollen in diesem Vortrag erklärt und diskutiert werden.

Solidarisch und kreativ: Mit gemeinschaftsorientierten Ernährungsinitiativen nachhaltig wirtschaften

11. Februar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Irene Antoni-Komar, Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften; Universität Oldenburg

Zivilgesellschaftliche Ernährungsinitiativen und transformative Unternehmen wie Urban Gardening-Projekte, Solidarische Landwirtschaft, Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften  etc. werden als Pioniere gesellschaftlichen Wandels betrachtet. Im lokalen Kontext erweitern diese durch gemeinschaftsorientiertes Wirtschaften in neuen solidarischen Bindungen und Prosumententum die Perspektiven für eine nachhaltige Ernährungsversorgung. Diese Entwicklungen sollen vor den Herausforderungen unserer auf anonymer Fremdversorgung und Überfluss basierenden Konsumgesellschaft und der machtvoll agierenden globalen Ernährungsindustrie eingeordnet werden. Der Beitrag basiert auf empirischen Ergebnissen des BMBF-geförderten Forschungsprojektes nascent – Neue Chancen für eine nachhaltige Ernährungswirtschaft durch transformative Wirtschaftsformen (www.nascent-transformativ.de)

Zu Gast im Cine k: Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen

18. Februar 2019 20:00 - 22:00
Außerhalb , Eintritt: frei

„Unser Saatgut“ ist ein Appell an uns alle: Schützt die ursprüngliche Saatgutvielfalt, sonst ist das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch schöne Erinnerung! Einfallsreich und mit kreativen Bildern macht der Film seine Zuschauer zu mündigen Essern, die sich nicht mit der immer gleichen Supermarktware abspeisen lassen. Ein lebensverändernder Dokumentarfilm von Taggart Siegel und Jon Betz, so farbenfroh wie die natürliche Vielfalt unserer Saaten. Mit den weltweit bekannten Umweltaktivisten Vandana Shiva, Jane Goodall und Percy Schmeiser. Ausgezeichnet mit 18 Festival-Awards und nominiert für den EMMY 2018 als „Outstanding Nature Documentary“.

 

Eintritt: 8,00 € (Reservierung über www.cine-k.de)

Grenzenlose Versorgung? Die Digitalisierung des Gesundheitswesens

21. Februar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Richard Paluch, Institut für Medienwirtschaft und Journalismus (InMWJ), Jade Hochschule

Die Digitalisierung spielt in vielen Bereichen unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. So werden im Gesundheitswesen für die Erforschung von Hörgeräten Labore verwendet, in denen sich Versuchspersonen in virtuellen Straßen oder Cafés wiederfinden. Welche soziale Bedeutung haben virtuelle Welten und was können wir von ihrem Einzug in den Alltag erwarten? Diese Fragen wird Richard Paluch in seinem Vortrag behandeln.

‚Hier ist ewige Nacht – der Russe ist ruhig‘. Briefe einer Bürgerfamilie aus dem Ersten Weltkrieg

25. Februar 2019 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Gunilla Budde & Studierende, Institut für Geschichte, Universität Oldenburg

Eine andere Annäherung an den Zeitgeist des Ersten Weltkriegs, die vor allem dem Erfahrungs-und Gefühlsleben seiner Helden und Heldinnen an Front und Heimatfront nachspürt, ist Ziel dieser szenischen Lesung 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs. So viel wir dank einer Fülle internationaler Forschungen über Strategien, Erfolge, Niederlagen, soziale und politische Folgen des ersten totalen Krieges wissen, so wenig wissen wir über die Emotions-Landschaften der kämpfenden Söhne und bangenden Mütter. Allein Ego-Dokumente wie Briefe und Tagebücher erlauben hier Einblicke.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Gunilla Budde haben Studierende der Carl von Ossietzky Universität kürzlich wieder entdeckte mehr als 500 Briefe zweier Brüder (Jg. 1894 und 1897) und ihrer Mutter (Jg. 1866) transkribiert, diskutiert und kontextualisiert. Wie nah der Krieg dank solcher persönlichen Zeugnisse uns heute, hundert Jahre später, kommen kann, haben wir in der gemeinsamen Arbeit mit der Korrespondenz erfahren.

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