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Derzeit im Schlauen Haus

Ausstellung „Für unsere Arbeit brauchen wir…“

vom 15. Januar bis zum 25. Januar 2019

Unter dem Titel „Für unsere Arbeit brauchen wir…“ regt die Ausstellung Arbeitgeber und Beschäftigte anhand von sieben Schautafeln, Praxisbeispielen und Aktionsnischen dazu an, sich mit dem Thema Stress auseinanderzusetzen und individuelle Handlungsoptionen zu entwickeln. Zusätzlich erhalten sie Tipps, Handlungsempfehlungen und Informationen zum Mitnehmen.

Betriebliche Prävention fördert die Gesundheit und Sicherheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das hat positive Auswirkungen auf die Ressourcen und Fähigkeiten der Beschäftigten. 

Arbeit darf nicht auf Kosten der Gesundheit gehen! Die Ausstellung stellt daher die Frage: Was brauche ich für meine Arbeit?

So vielschichtig wie die Arbeitswelt, der einzelne Mensch, sind auch die Antworten auf diese Frage. Die Ausstellung fasst auf den Thementafeln unterschiedliche Schwerpunkte zusammen wie z. B. die passenden Aufgaben, Wertschätzung, ein gutes Team. 

Kommende Veranstaltungen

Dezember 2018

Pflanzen im Krieg

1. Dezember 2018 16:00 - 18:00
Außerhalb , Eintritt: frei
Dr. Bernhard von Hagen, Kurator des Botanischen Gartens, Universität Oldenburg; ILEX-Freundeskreis Botanischer Garten e.V.

Was haben Pflanzen speziell mit dem Krieg zu tun? Pflanzenbestandteile waren Inhaltsstoffe in Bomben, sicherten das Überleben oder galten als universelle Währung. Unkräuter profitierten von Bombenkratern und Wälder boten Schutz vor Entdeckung. In einer Führung durch den Botanischen Garten werden viele Pflanzen gezeigt, die das Thema Krieg aus einem speziellen, gänzlich ungewohnten Blickwinkel beleuchten.

Anschließend findet ein Treffen zu Punsch und Keks in der Grünen Schule statt.

Wir bitten Sie um Anmeldung bis zum 27.11.18 unter: bot.garten@uol.de

Treffpunkt: Haupteingang Botanischer Garten, Philosophenweg

Gehirn-Computer-Schnittstellen in der neurologischen Rehabilitation

3. Dezember 2018 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Cornelia Kranczioch, Department für Psychologie, Universität Oldenburg

Unser Gehirn ist immer aktiv. Ein Großteil dieser Aktivität ist nicht mit von außen sichtbaren Folgen, wie beispielsweise einer zielgerichteten Bewegung verbunden, kann aber mit Hilfe sogenannter Gehirn-Computer-Schnittstellen sichtbar gemacht werden.  Gehirn-Computer-Schnittstellen werden zunehmend auf ihren Nutzen in der neurologischen Rehabilitation hin untersucht. Am weitesten fortgeschritten ist dabei die Forschung im Bereich der motorischen Rehabilitation nach einem Schlaganfall. Dieser Vortrag gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der Forschung in diesem Bereich und einen Ausblick in angrenzende Bereiche der neurologischen Rehabilitation.

Soll Technik perfekt sein?

5. Dezember 2018 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Gesa Lindemann, Institut für Sozialwissenschaften, Universität Oldenburg

Technik soll perfekt sein! Wenn man genau hinsieht, wird es allerdings schon etwas schwieriger. Wenn Technik allzu perfekt ist, nimmt sie ihren Nutzer*innen vielleicht zu viel ab? Sie macht passiv. Etwas aktiv selbst tun zu können, kann Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen wieder mehr Selbstbewusstsein geben. Technik soll unterstützen, aber sie soll nicht passiv machen.

Der Vortrag stellt dar, welche widersprüchlichen Anforderungen es an die Entwicklung guter Technik gibt – gerade im Umgang mit Älteren und Pflegebedürftigen.

Musikwahrnehmung mit Schwerhörigkeit: Prinzipien und Entwicklungen

6. Dezember 2018 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Kai Siedenburg, Department für Medizinische Physik und Akustik, Universität Oldenburg

Trotz großer Fortschritte der Hörtechnologie in den letzten Jahren bleibt Musikhören eine Herausforderung für viele Schwerhörende. Für das Hören von Musik benutzt eine wachsende Anzahl von Musikliebhabern entweder keine Hörgeräte oder aber Geräte, die für Sprachwahrnehmung optimiert sind. Wie wirken sich die entsprechenden Wahrnehmungsveränderungen auf das Musikerleben aus? Können Schwerhörende noch einer Solovioline oder Gesangstimme in der reichhaltigen orchestralen Begleitung folgen? Der Vortrag diskutiert relevante perzeptuelle Prinzipien der Musikwahrnehmung und bietet einen Einblick in aktuelle Entwicklungen der Forschung zum Thema Musikwahrnehmung und Schwerhörigkeit. 

Präsentation des Medienprojekts „Schlaues Haus“ (von Studierenden der Jade Hochschule)

13. Dezember 2018 18:30 - 20:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

In den vergangenen Monaten haben Studierende der Jade Hochschule aus Wilhelmshaven gemeinsam mit dem Team des Schlauen Hauses ein Medienprojekt erarbeitet. An diesem Abend präsentieren die Studierenden des Studiengangs „Medienwirtschaft und Journalismus“ die Resultate. Freuen Sie sich auf einen von Studierenden entworfenen Imagefilm über das Schlaue Haus Oldenburg sowie weitere grafische und kreative Umsetzungen für das Konzept des Schlauen Hauses.

Wir wünschen einen interessanten und unterhaltsamen Abend.

Weihnachtsquiz in der Flänzburch

17. Dezember 2018 19:30 - 21:00
Außerhalb , Eintritt: frei

Christine Krahl, Stadt- und Kirchenführerin

Welches Gewürz darf in Spekulatius nicht fehlen? Wie war das noch genau mit der Weihnachtsgeschichte? Fragen wie diese werden in weihnachtlicher Atmosphäre in der Flänzburch (Friedensplatz 2) gestellt und im Anschluss von einer Weihnachtsexpertin fachkundig aufgelöst. In fünf Kategorien wird das Wissen rund um Weihnachten und die damit verbundenen Bräuche abgefragt, um an diesem Abend die schlausten Spieler*innen mit Preisen auszeichnen zu können.

Januar 2019

Filmabend: RIVERS AND TIDES – Andy Goldsworthy Working With Time

8. Januar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

ILEX-Freundeskreis Botanischer Garten e.V.

Der 2001 veröffentlichte Dokumentarfilm zeigt den britischen Landartkünstler Andy Goldsworthy bei der Erstellung seiner Werke in vier Ländern und vier Jahreszeiten. Seit Ende der 70er Jahre fertigt er Skulpturen aus natürlichen Materialien wie Steinen, Blättern und Blüten.

„Ein Film von fließender Geschmeidigkeit und kristalliner Schönheit… Riedelsheimer begleitet den Künstler auf seinen Streifzügen und dokumentiert minutiös und geduldig den Prozess des Entstehens und Verschwindens. Die Kamera verdichtet solche Momente zu Artefakten von hoher Komplexität, die frei sind von jeglicher mysteriöser Spiritualität. Denn bei allem faszinierten Staunen und meditativen Verweilen, das über den Bildern Riedelsheimers liegt, folgt der Film wie die Arbeit Goldsworthys dem Pragmatismus der Natur und reproduziert ihre Schönheit als Kunstwerk.“
Schnitt Filmmagazin
„Ein neunzigminütiger Bilderrausch…. So uneitle, ausdrucksvolle Bilder, die sich ganz in den Dienst eines anderen Künstlers stellen und doch eine eigene, spektakuläre Ästhetik entwickeln sieht man selten.“

Wetterchaos oder schon Normalzustand – was stimmt mit dem Wetter nicht?

10. Januar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Michael Theusner, Klimahaus Bremerhaven

Große Kälte, extreme Hitze, extreme Niederschläge, extreme Dürre – unser Wetter scheint wie aus den Fugen geraten zu sein. Und tatsächlich: Die letzten Jahre brachten – nicht nur bei uns in Deutschland – viel verrücktes Wetter. So erlebten wir 2018 das mit Abstand wärmste Sommerhalbjahr der deutschen Wettergeschichte, das vielfach Sonnenscheinrekorde brachte. Aber es war zudem von extremer Trockenheit geprägt. Und 2017? Gefühlt ein „Jahr ohne Sommer“, das kaum verregneter hätte sein können.

Warum unser Wetter aus den Fugen geraten zu sein scheint und was das mit der von uns Menschen herbeigeführten globalen Erwärmung zu tun hat, erläutert der Diplom-Meteorologe Dr. Michael Theusner in einem spannenden Vortrag.

Blick ins All – Führung durch die Oldenburger Sternwarte

14. Januar 19:00 - 21:00
Außerhalb , Eintritt: frei

Die Führung ist ausgebucht

Können Sie sich vorstellen, was es alles in diesem riesigen Universum zu entdecken gibt? Es gibt immer noch eine Vielzahl an Objekten und Phänomenen, die den Forschern Rätsel aufgeben. In Oldenburg arbeiten WissenschaftlerInnen verschiedener Arbeitsgruppen im Bereich der Astrophysik und Weltraumforschung daran, einigen dieser Rätsel auf die Spur zu kommen, sowohl theoretisch als auch beobachtend.

Die praktischen Beobachtungen werden oft mit Teleskopen durchgeführt, die sowohl bodengestützt als auch weltraumbasiert sind. Auch in Oldenburg wurde schon vor Jahren eine universitätseigene Sternwarte in Wechloy aufgebaut und in den letzten Jahren mit einem neuen 40 cm Teleskop ausgestattet. Außerdem verfügt die Sternwarte über eine Auswahl an weiteren handlichen Teleskopen.

Im Rahmen dieser Führung bekommen Sie sowohl einen Überblick über die Sternwarte in Oldenburg als auch über die Forschungsthemen an denen in der Universität zur Astrophysik und Weltraumforschung gearbeitet wird. Thematisch bietet sich ein weit gefächertes Feld, von Schwarzen Löchern und Neutronensternen, über die Gravitation der Planeten, die Strahlung und den Teilchenfluss im All, bis hin zu interplanetarem Staub, der als Meteor in unserer Erdatmosphäre verglüht.

Um all diese Themen abdecken zu können, kombinieren wir in „Blick ins All“ einen kurzen Vortrag, eine kleine Ausstellung sowie eine Besichtigung der Sternwarte. Bei gutem Wetter können außerdem die Teleskope unter freiem Himmel ausgetestet werden und die Sternbilder genauer betrachtet werden. Da sich die Sternwarte draußen auf dem Dach des 3. Stockwerks des Universitätsgebäudes befindet, nehmen Sie bitte warme Kleidung mit.

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich: telefonisch unter 0441-998 733 98 oder per E-Mail an: info@schlaues-haus-ol.de.

Treffpunkt: Bushaltestelle Carl-von-Ossietzky-Straße der Linie 306 „Universität“

Ausstellungseröffnung „Für unsere Arbeit brauchen wir …“

14. Januar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Unter dem Titel „Für unsere Arbeit brauchen wir…“ regt die Ausstellung Arbeitgeber und Beschäftigte anhand von sieben Schautafeln, Praxisbeispielen und Aktionsnischen dazu an, sich mit dem Thema „Stress“ auseinanderzusetzen und individuelle Handlungsoptionen zu entwickeln. Zusätzlich erhalten sie Tipps, Handlungsempfehlungen und Informationen zum Mitnehmen.

Betriebliche Prävention fördert die Gesundheit und Sicherheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das hat positive Auswirkungen auf die Ressourcen und Fähigkeiten der Beschäftigten. 

Arbeit darf nicht auf Kosten der Gesundheit gehen! Die Ausstellung stellt daher die Frage: Was brauche ich für meine Arbeit?

So vielschichtig wie die Arbeitswelt und der einzelne Mensch, sind auch die Antworten auf diese Frage. Die Ausstellung fasst auf den Thementafeln unterschiedliche Schwerpunkte zusammen, wie z. B. die passenden Aufgaben, Wertschätzung, ein gutes Team. 

Das bedingungslose Grundeinkommen

17. Januar 19:00 - 21:00
Veranstaltungsraum 2 [V2 7. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Ulrich Schachtschneider, Netzwerk Grundeinkommen, und Franziska Wiethold, ehem. ver.di Bundesvorstand

Befreiung vom Arbeitszwang oder Ausstieg aus der sozialpolitischen Verantwortung?

Über das bedingungslose Grundeinkommen wird kontrovers diskutiert und dasselbe wollen wir in unserer Veranstaltung tun: Für wen soll es gelten? Wie würden sich Arbeit und unsere Gesellschaft verändern? Welche Hürden müssten genommen werden? Was passiert mit den bestehenden sozialen Sicherungssystemen? Gäbe es weitere Alternativen? Diese und andere Fragen wollen wir beleuchten. Auch das Publikum wird Gelegenheit bekommen, sich durch Meinungsbilder und Fragerunden einzubringen.

Die Veranstaltung wird durchgeführt von der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg ALSO e.V. und dem AStA der Universität Oldenburg.

Mobile Arbeit – Fluch und Segen

21. Januar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Hiltraud Grzech-Sukalo, Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Universität Oldenburg

Arbeiten wird heute immer mobiler – Arbeiten von zuhause, beim Kunden vor Ort und häufige Geschäftsreisen gehören zunehmend zum Arbeitsalltag. Mobiles Arbeiten kann durch Orts- und Zeitflexibilität neue Freiräume eröffnen. Durch fehlende Grenzen zwischen Arbeit und Leben, das ständige Unterwegssein und eine permanente Erreichbarkeit können auch neue physische und psychische Belastungen entstehen. Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Prentimo (präventionsorientierte Gestaltung mobiler Arbeit) belegen diese positiven wie negativen Auswirkungen und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf.

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