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Januar 2018

Stürmische Zeiten. Hurricanes in der Karibik, 16.-18. Jahrhundert

29. Januar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Annika Raapke, Universität Oldenburg

„Bäume sind entwurzelt, Dächer abgerissen…eine traurige Wiederholung der tragischen Szenen, die sich im letzten Jahr vor unseren Augen abgespielt haben.“ Dieses Zitat beschreibt nicht etwa die Hurricanes Harvey, Irma oder Maria vom Spätsommer 2017 – es ist über 200 Jahre alt. Es berichtet vom „Großen Hurricane“, der im Oktober 1780 eine Woche lang die Karibik verwüstete und über 22.000 Menschen das Leben kostete. Wie erlebten, erklärten und bewältigten Menschen damals solche Katastrophen? Dieser Vortrag beleuchtet den Umgang mit karibischen Hurricanes vom 16. bis ins 18. Jahrhundert.

Februar 2018

Auftaktveranstaltung zum Wissenschaftsjahr 2018

1. Februar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Podiumsgäste:

Prof. Dr. Heidenreich, Institut für Sozialwissenschaften, Universität Oldenburg;

Dirk Heitkötter, Arbeitgeberverband Oldenburg e.V.;

Prof. Dr.-Ing. Wallhoff, Institut für Hörtechnik und Audiologie, Jade Hochschule;

Alexander Oyen, Industriegewerkschaft Berbau, Chemie, Energie;

Moderation:

Katharina Guleikoff

Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant. Globalisierung, demografischer Wandel und Digitalisierung sind nur einige der Herausforderungen die sich Deutschland stellen muss. Die Veränderungen bergen aber nicht nur Risiken, sondern können auch als Chance begriffen werden um die technische und soziale Modernisierung der Arbeitswelt wirtschaftlich, nachhaltig und sozialverträglich zu entwickeln.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerufene Wissenschaftsjahr 2018 „Arbeitswelten der Zukunft“ möchte eine öffentliche Diskussion über die Arbeitsplätze von übermorgen führen mit Bürgern*innen und Vertretern*innen aus Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur.

Mit einer Podiumsdiskussion möchte das Schlaue Haus das Wissenschaftsjahr 2018 beginnen. Die Diskussion widmet sich den Chancen und Risiken, die der Wandel der Arbeitswelt mit sich bringt und beleuchtet die Frage „Was wird sich ändern und was müssen wir ändern?“.

Hört auf mit der Vermüllung der Atmosphäre – Über die Klimaverantwortung jedes Einzelnen

5. Februar 16:00 - 18:30
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Martin Heinze, NABU

Ausstellungseröffnung KLIMAwandel klimaSCHUTZ

2015 haben die Regierungen von 195 Staaten im Klimavertrag von Paris festgelegt, dass die Menschheit möglichst schnell damit aufhören muss, ihren gasförmigen Müll in die Atmosphäre zu entsorgen. Verlangt werden Maßnahmen in jedem Staat, von der Regierung über die Kommunen bis zu jedem einzelnen Haushalt, um die Erwärmung der Erde in einem halbwegs erträglichen Rahmen zu halten. Da alle Menschen – die einen allerdings sehr viel mehr als die anderen – Teil des Problems sind, müssen sie auch Teil der Lösung werden. 

Was die Energiewende für den Einzelnen bedeutet, was „Decarbonisierung“ bis 2050 in den Grundzügen mit sich bringt, das ist Inhalt des Vortrags von Martin Heinze, pensionierter Gymnasiallehrer und Sprecher der Klimaschutz-AG des NABU Oldenburger Land. Und er zeigt: Das Ziel, dass jeder Einzelne Klimaverantwortung übernimmt und damit in der Konsequenz im energetischen Bereich CO2-frei wird, ist bereits heute erreichbar.

16.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung: KLIMAwandel klimaSCHUTZ – eine Ausstellung des Deutschen Alpenvereins (DAV)

17:00 Uhr Vortrag von Martin Heinze, NABU

Blick ins All – Führung durch die Oldenburg Sternwarte

5. Februar 19:00 - 21:00
Außerhalb , Eintritt: frei

Mitarbeiter/innen der Astro-Physik, Institut für Physik, Universität Oldenburg

Der Weltraum ist groß. Verdammt groß. Du kannst dir einfach nicht vorstellen, wie groß, gigantisch, wahnsinnig riesenhaft der Weltraum ist.“ – Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis

Können Sie sich vorstellen, was es alles in diesem riesigen Universum zu entdecken gibt? Es gibt immer noch eine Vielzahl an Objekten und Phänomenen, die den Forschern Rätsel aufgeben. In Oldenburg arbeiten Wissenschaftler/innen verschiedener Arbeitsgruppen im Bereich der Astrophysik und Weltraumforschung daran einigen dieser Rätsel auf die Spur zu kommen, sowohl theoretisch als auch beobachtend.

Die praktischen Beobachtungen werden oft mit Teleskopen durchgeführt, die sowohl bodengestützt als auch weltraumbasiert sind. Auch in Oldenburg wurde schon vor Jahren eine universitätseigene Sternwarte in Wechloy aufgebaut und in den letzten Jahren mit einem neuen 40 cm Teleskop ausgestattet. Außerdem verfügt die Sternwarte über eine Auswahl an weiteren handlichen Teleskopen.

Im Rahmen dieser Führung bekommen Sie sowohl einen Überblick über die Sternwarte in Oldenburg als auch über die Forschungsthemen an denen in der Universität zur Astrophysik und Weltraumforschung gearbeitet wird. Thematisch bietet sich ein weit gefächertes Feld, von Schwarzen Löchern und Neutronensternen, über die Gravitation der Planeten, die Strahlung und den Teilchenfluss im All, bis hin zu interplanetarem Staub, der als Meteor in unserer Erdatmosphäre verglüht.

Um all diese Themen abdecken zu können, kombinieren wir in „Blick ins All“ einen kurzen Vortrag, eine kleine Ausstellung sowie eine Besichtigung der Sternwarte. Bei gutem Wetter können außerdem die Teleskope unter freiem Himmel ausgetestet werden und die Sternbilder genauer betrachtet werden. Da sich die Sternwarte draußen auf dem Dach des 3. Stockwerks des Universitätsgebäudes befindet, nehmen Sie bitte warme Kleidung mit.

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich: telefonisch unter 0441-998 733 98 oder per E-Mail an info@schlaues-haus-ol.de.

Treffpunkt: Bushaltestelle Carl-von-Ossietzky-Straße der Linie 306 „Universität“

Jagua – die magische Tattoo-Tinte aus dem Regenwald

6. Februar 19:30 - 21:15
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Michael Schwerdtfeger, Kurator des Alten Botanischen Gartens der Universität Göttingen

Ein farbenfroher Vortrag voller Leidenschaft für den tropischen Regenwald, die große Vielfalt seiner Pflanzen – und die Tattoos!

Gäste willkommen!

ILEX – Freundeskreis Botanischer Garten Oldenburg e.V.

Elektromobilität – Fakten zu den Vor- und Nachteilen des großflächigen Einsatzes von Elektromobilen

8. Februar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Alwin Burgholte, Jade Hochschule

Burgholte stellt die Vor- und Nachteile der Elektromobilität gegenüber und beschreibt die Problemfelder der Ladetechniken und Energieversorgung bei einem großflächigen Einsatz von Elektromobilen.

Auch wird zu öffentlichen Beiträgen über Elektromobile Stellung bezogen. Auf der einen Seite finden wir absolute Begeisterung für Elektromobile, andererseits werden immer wieder Bedenken gegen die großflächige Einführung laut. Auf der Grundlage technischer Fakten kann sich jeder ein eigenes Urteil bilden.

Globale Fragen von Flucht und Vertreibung – Zeit für einen Blickwechsel

12. Februar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Lydia Potts, European Master in Migration and Intercultural Relations

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit den Fragen von Flucht und Vertreibung auf globaler Ebene: woher kommen Flüchtlinge und Asylsuchende, welche Strukturen haben die Bewegungen, was geschieht entlang der Fluchtrouten, wo suchen geflüchtete Frauen, Männer und Kinder Schutz, welche Staaten nehmen sie auf, wer trägt die Kosten?

Auf der Basis einer aktuellen Bestandsaufnahme und ausgewählter Zukunftsszenarien wird dann diskutiert, welche Überlegungen und Forderungen es in Hinblick auf ein globales Fluchtregime gibt, das die Menschenrechte Geflüchteter anerkennt und zu wahren sucht – und schließlich auch, welche Rollen die EU und Deutschland in diesem Kontext übernehmen.

Macht Twitter die Demokratie kaputt?

15. Februar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Dr. Volker Boehme-Neßler, Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Universität Oldenburg

Wie gewinnt man Wahlen? Mit charismatischen Kandidaten und guten Argumenten? Mit viel Geld, einem exzellenten Team und einer hervorragenden Organisation? Es geht viel einfacher: Wahlen lassen sich mit Twitter gewinnen.

Das ist eine Lehre aus dem Wahlkampf von Donald Trump. Mit seinen Tweets hat er die Wahlentscheidung von Millionen Amerikanern beeinflusst. Mit Twitter lassen sich sehr direkt Gefühle ansprechen und Ressentiments mobilisieren. Fakten und Argumente sind eher unwichtig. So gesehen ist Twitter das Gegenteil von Demokratie. Demokratie beruht auf Rationalität. Ein vernünftiger umfassender Diskurs, das ist die Grundidee von demokratischer Politik. Das ist Twitter völlig fremd. Trump führt es vor: Mit Twitter wird Politik hysterisch.

Das Blockhaus am Flussbogen – Wage Dich einzusetzen
5,00 €

19. Februar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: 5,00 €

Harald Helander

Lesung mit Harald Helander

Der Autor Harald Helander war von 1968 bis 1987 auf Großbaustellen von Libyen, über Ägypten, Irak, Saudi-Arabien bis Indonesien. In seiner spannenden Biographie berichtet er über Gaddafi und Anwar el Sadat, von Abi Nachran, den Märtyrer des Regenwaldes und das russische Nickelkombinat Montsegorsk.

In den 50er und 70er Jahren entdeckt er auf Alleinwanderungen durch Finnland und Lappland die ursprüngliche Schönheit der Wildnis im hohen Norden, für dessen Erhalt er fortan kämpft und somit einen wesentlichen Anteil am Schutz der finnischen Urwälder und des Inarisees leistet.

Mobile Arbeit und ihre Gestaltung in der Arbeitswelt von morgen

22. Februar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Breisig, Universität Oldenburg

Arbeiten wird heute immer mobiler – Arbeiten von zuhause, beim Kunden vor Ort und häufige Geschäftsreisen gehören für immer mehr Menschen zum Arbeitsalltag.

Mobiles Arbeiten kann neue Freiräume eröffnen. Durch fehlenden Grenzen zwischen Arbeit und Leben, das ständige Unterwegs sein und eine permanente Erreichbarkeit können auch neue physische und psychische Belastungen entstehen.

Das Praxisprojekt zur präventionsorientierter Gestaltung mobiler Arbeit prentimo untersucht die konkreten Arbeitssituationen. Durch die Entwicklung neuer Gestaltungsinstrumente will es mobile Arbeit sicher, gesund, lebensphasengerecht und geschlechtersensibel gestalten.

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