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März 2018

Blick ins All – Führung durch die Oldenburg Sternwarte

12. März 19:00 - 21:00
Außerhalb , Eintritt: frei

Mitarbeiter/innen der Astro-Physik, Institut für Physik, Universität Oldenburg

Der Weltraum ist groß. Verdammt groß. Du kannst dir einfach nicht vorstellen, wie groß, gigantisch, wahnsinnig riesenhaft der Weltraum ist.“ – Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis

Können Sie sich vorstellen, was es alles in diesem riesigen Universum zu entdecken gibt? Es gibt immer noch eine Vielzahl an Objekten und Phänomenen, die den Forschern Rätsel aufgeben. In Oldenburg arbeiten Wissenschaftler/innen verschiedener Arbeitsgruppen im Bereich der Astrophysik und Weltraumforschung daran einigen dieser Rätsel auf die Spur zu kommen, sowohl theoretisch als auch beobachtend.

Die praktischen Beobachtungen werden oft mit Teleskopen durchgeführt, die sowohl bodengestützt als auch weltraumbasiert sind. Auch in Oldenburg wurde schon vor Jahren eine universitätseigene Sternwarte in Wechloy aufgebaut und in den letzten Jahren mit einem neuen 40 cm Teleskop ausgestattet. Außerdem verfügt die Sternwarte über eine Auswahl an weiteren handlichen Teleskopen.

Im Rahmen dieser Führung bekommen Sie sowohl einen Überblick über die Sternwarte in Oldenburg als auch über die Forschungsthemen an denen in der Universität zur Astrophysik und Weltraumforschung gearbeitet wird. Thematisch bietet sich ein weit gefächertes Feld, von Schwarzen Löchern und Neutronensternen, über die Gravitation der Planeten, die Strahlung und den Teilchenfluss im All, bis hin zu interplanetarem Staub, der als Meteor in unserer Erdatmosphäre verglüht.

Um all diese Themen abdecken zu können, kombinieren wir in „Blick ins All“ einen kurzen Vortrag, eine kleine Ausstellung sowie eine Besichtigung der Sternwarte. Bei gutem Wetter können außerdem die Teleskope unter freiem Himmel ausgetestet werden und die Sternbilder genauer betrachtet werden. Da sich die Sternwarte draußen auf dem Dach des 3. Stockwerks des Universitätsgebäudes befindet, nehmen Sie bitte warme Kleidung mit.

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich: telefonisch unter 0441-998 733 98 oder per E-Mail an info@schlaues-haus-ol.de.

Treffpunkt: Bushaltestelle Carl-von-Ossietzky-Straße der Linie 306 „Universität“

Telemedizin, so fern und doch so nah. Was Telemedizin heute leisten kann

15. März 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Daniel Overheu, D.E.S.A. Oberarzt der Universitätsklinik

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft erweitert sich die Diskussion auch um die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Während in vielen Ländern der Welt Fernbehandlungen schon zum Alltag gehören, bestimmt in Deutschland die Diskussion um Sicherheit und Datenschutz den Alltag. Kommt jetzt Dr. Google und ersetzt den Hausarzt von heute? Viele jüngere Menschen können sich ein Leben ohne Smartphone und Internet nicht mehr vorstellen. Gibt es dafür einen Platz in der Gesundheitsversorgung?

Das Klinikum Oldenburg AöR betreibt schon seit 2015 eine Telemedizinzentrale und versorgt darüber Arbeiter in Nord- und Ostsee die fern vom Festland in den Offshore-Windparks arbeiten. Hier wird digitale Medizin bereits gelebt und im Alltag angewendet. Dr. Daniel Overheu wird in seinem Vortrag als ärztlicher Leiter der Telemedizin am Klinikum ausführen was die digitale Technik heute bereits in der Medizin alles leisten kann. 

Das DRK lädt ein zur Blutspendetermin – mitten in der Innenstadt Oldenburgs!

23. März 11:00 - 15:00
Café [Café 3. Ebene], Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene], , Eintritt: frei

Das DRK lädt ein zum Blutspendetermin – mitten in der Innenstadt Oldenburgs!

Was kann er oder sie? Ressourcenorientierter Einsatz in der Arbeitswelt

26. März 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Peter Dresen, Fachstelle Inklusion, Amt für Teilhabe und Soziales, Stadt Oldenburg

Die (Arbeits-)Welt fragt häufig: Was kann jemand NICHT? So aber fallen viele „durchs Raster“ und wertvolle Ressourcen sind verloren. Heute können Einschränkungen besser ausgeglichen und die Konzentration darauf gelenkt werden, was ein/e potenzielle/r Arbeitnehmer*in einbringt. Sei es der Erfahrungsschatz einer älteren Person, der bestimmte Blickwinkel eines Menschen mit Behinderung etc. Der Vortrag soll zeigen, dass durch etwas Bemühen beide Seiten gewinnen: Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz an dem sie geschätzt und gebraucht werden und Arbeitgeber motivierte und gute Mitarbeiter*innen.

April 2018

Der Kulturkampf in der polnischen Gesellschaft und Kultur nach 2010

6. April 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Zylinski, Universität Torun

Die Aufbruchsstimmung nach dem Systemwechsel und der Enthusiasmus nach dem Beitritt zur Europäischen Union 2004 erschöpfen sich zunehmend, so dass in diesem Jahrzehnt der Prozess einer Neudefinierung der polnischen Identität begann. Die komplexe mentale Situation der polnischen Gesellschaft und ihre Wahrnehmung in der Kultur sind das Thema des Vortrags. Dabei werden auch aktuelle Probleme angesprochen, wie die Aushöhlung des liberalen Rechtsstaates durch die PIS-Regierung, Umorientierung in der Geschichtspolitik, Rolle der katholischen Kirche, Exklusion, Probleme von Bildung, Gender und Migranten.

Roboter – mein Helfer, Kollege oder Chef? Wie die Digitalisierung unsere Arbeitswelt verändert

9. April 19:00 - 20:30
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Veranstalter: Wissenschaft im Dialog, Berlin mit den Referenten Prof. Dr. Oliver Kramer, Department für Informatik, Universität Oldenburg und Dr. Julia Gantenbe

Die Arbeitswelt verändert sich: Digitalisierung, alternative Arbeitsmodelle und die Entwicklung künstlicher Intelligenz stellen Forschung und Gesellschaft vor Chancen und Herausforderungen. Wie werden Menschen in Zukunft arbeiten? Wie machen sie sich fit dafür? Das Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft zeigt, welche Rolle soziale und technische Innovationen aus der Forschung bei der Gestaltung neuer Arbeitswelten spielen. In der Diskussion „Roboter – mein Helfer, Kollege oder Chef?“ geht es um die Frage, wie Digitalisierung einzelne Berufsfelder verändert und wie wir als Gesellschaft darauf reagieren können. Der Informatiker Prof. Dr. Oliver Kramer verschafft einen Überblick zum aktuellen Stand der Forschung in der Robotik. Die Zukunftsforscherin Dr. Julia Gantenberg stellt die Vorteile künstlicher Intelligenz für unsere Zukunft heraus und plädiert für einen offenen Umgang mit Ängsten von Menschen, die um ihren Arbeitsplatz fürchten.

Hallux valgus und rigidus „… damit der Fuß nicht mehr weh tut!“

11. April 18:30 - 20:00
Veranstaltungsraum 2 [V2 7. Ebene] , Eintritt: frei

Alexander Reinbacher (Oberarzt), Klinik für Unfallchirurgie, orthopädische Chirurgie und Sporttraumatologie, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg

Der Zehenballen (Hallux valgus) ist die häufigste Zehenfehlstellung des Menschen. Der Fuß ist ein komplexes anatomisches Gebilde und im Alltag großen Belastungen ausgesetzt. Eine Abweichung der Großzehe kann zu Gewebeveränderungen und Entzündungen führen, die erhebliche Schmerzen verursachen und das Gehen zunehmend beschwerlicher machen.

Ursache des Hallux valgus ist vor allem das Tragen enger und hochhackiger Schuhe über einen langen Zeitraum. Dadurch verändern sich Muskeln und Sehnen – es kann auch zu einer Verformung der anderen Zehen kommen. Außerdem kann eine starke Einschränkung der Beweglichkeit des Großzehengrundgelenks bis hin zu einer Versteifung entstehen – diagnostiziert wird dann ein Hallus rigidus.

 

Der Orientreisende Ulrich Jasper Seetzen (1767 – 1811) als Erforscher seiner nordwestdeutschen Heimat

12. April 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Werner Menke, Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz, Jever

Ulrich Jasper Seetzen, der am 30. Januar 1767 in Sophiengroden zur Welt gekommen ist, hat sich in der wissenschaftlichen Welt vor allem als Orientforscher einen Namen gemacht. 1802 brach er zu seiner Forschungsreise nach Arabien und Afrika auf, von der er nicht zurückkehren sollte.

Doch auch vor seinem Aufbruch aus Jever war er schon forschend aktiv und hat naturwissenschaftliche Studien auf der ostfriesischen Halbinsel durchgeführt. So hat er Exkursionen nach Wangerooge und Helgoland unternommen. Marine Organismen wie Garnele, Auster und Wattwurm haben ihn ebenso interessiert wie Fragen des Dünenschutzes und der Salzwiesennutzung. Der Referent wird diese weitgehend unbekannte Seite Seetzens als Forscher in seiner Heimatregion vorstellen.

Religiöse Vielfalt in der Schule – Probleme oder Bereicherung

16. April 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Dr. Joachim Willems, Institut für Ev. Theologie und Religionspädagogik, Universität Oldenburg

In den letzten Jahrzehnten ist die bundesdeutsche Gesellschaft ist religiös und weltanschaulich bunter geworden. Das betrifft auch die Schulen.  Denn wer das Schulgelände betritt, hängt die eigenen Überzeugungen und Glaubensvorstellungen ja nicht an der Garderobe ab wie die Jacke oder den Sportbeutel. Doch wie viel Religion verträgt die Schule? Unter welchen Umständen wird religiöse Vielfalt zu einem Problem? Und was kann man machen, damit Vielfalt das Schulleben bereichert?

Entfällt: Hören im Kindergartenalter, Teil 1.1

19. April 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. med. Karsten Plotz, Abt. Technik und Gesundheit für Menschen (TGM), Jade Hochschule

Der Vortrag fällt aus gesundheitlichen Gründen leider aus.

Es ist bekannt, dass etwa bis zu 0,3 % gesunder Neugeborener eine Hörstörung aufweisen. Allerdings treten im Universellen Neugeborenen-Hörscreening bis zu 5 % Kinder auf, bei denen der erste Test kein „OK“ ergibt. Was ist der Grund? Es werden neuere Forschungsergebnisse präsentiert und deren Auswirkungen auf die Entwicklung des Hörsystems diskutiert.

Im 1. Teil (von vier) der Vorlesungsreihe wird die Altersspanne von der Geburt bis hin zum jungen Grundschulalter fokussiert. Es geht um den gesamten Bereich der kindlichen Kommunikationsentwicklung, insbesondere um Hören, Sprache und soziale Interaktion und Diagnostik und Förder- und Behandlungsmöglichkeiten.

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