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Aktuelle Ausstellung

Die kleinsten Schönheiten des Meeres in 3D: Diatomeen, Radiolarien und Foraminiferen

09. Oktober 2017 bis 31. Januar 2018

Prof. Dr. Heribert Cypionka, Institut für Biologie und Chemie des Meeres, Universität Oldenburg und Eberhard Raap, Sangerhausen
 

Die meisten Meeresbewohner – nach Anzahl, Biomasse und Artenvielfalt – sind Mikroorganismen. Sie leisten einen Großteil der globalen Photosynthese und der sich daran anschließenden biogeochemischen Prozesse. Ihre zurückbleibenden Schalen und Skelette aus Kalk oder Silikat bedecken weite Bereiche des Ozeanbodens. Die Formenvielfalt und Schönheit der winzigen Meeresbewohner bleibt uns verborgen, wenn wir nicht ein Mikroskop zur Verfügung haben, und selbst dann sieht man sie meistens nur zweidimensional. In dieser Ausstellung wollen wir drei Gruppen von marinen Einzellern vorstellen und die Schönheit ihrer filigranen Strukturen zeigen. Für die räumliche Darstellung in synthetischen 3D-Bildern wurden mikroskopische Schichtaufnahmen und das Programm PICOLAY (www.picolay.de) benutzt.

 

Vergangene Veranstaltungen

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Oktober 2017

Wellen der Polenbegeisterung in Deutschland und ihre Medien

26. Oktober 2017 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Michał Mrugalski, Slavisches Seminar, Eberhard Karls Universität Tübingen

Die Flüchtlingskrise lässt viele nationale Vorurteile wieder auftauen. Besonders schwerwiegend ist der Vorwurf der Solidaritätsverweigerung seitens Polens, da alles, was bisher in den deutsch-polnischen Beziehungen auf Freundschaft und harmonisches Zusammensein hindeutete, auf dem Begriff der internationalen Solidarität basierte. Ich möchte mich auf zwei historische Zeiträume konzentrieren, in denen das Solidaritätsgefühl in Begeisterung umschlug, die zum Entstehen von neuen Medien führte. Dieser Vortrag geht auf die Ausdrucksweisen der Solidarität ein und wagt die These, dass der Ausbruch der Solidarität mit den geflüchteten Syrern nicht beispiellos, sondern ein Leitmotiv des liberalen Deutschlands ist.

 

Dr. Michał Mrugalski, Slavisches Seminar, Eberhard Karls Universität Tübingen

MODERATION: PD Dr. Tobias Weger, BKGE

Aktions- und Informationstag des ICBM Coastal OceaDESCRIPTION:Aktions- und Informationstag des ICBM Coastal Ocean Darkening (COD) / Lichtverfügbarkeit in der Nordsee; Buchungs-Nr.: 000125; Angelegt am: 31.07.2017; Letzte Änderung am: 27.10.2017; Termintyp: fest; Zeitraum: 28.10.2017 10:00 – 28.10.2017 16:00; Mieter: Gerdes, Renate; Anzahl-Teilnehmer: 70; Studierende des Studienganges Umweltwissenschaften bieten einen Aktions- und Informationstag zum Forschungsprojekt „COD“ an. Dieses aktuelle Projekt des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres kann auf lange Messreihen zur Lichtverfügbarkeit im Nordseewasser zurückgreifen. Basierend auf diesen Daten soll überprüft werden, wie sich u.a. die Lichtverfügbarkeit bis heute entwickelt hat. Sechs Stationen mit Experimenten und Begleitinformationen 11:00 Uhr: Projektbeteiligte berichten von ihrer Arbeit, mit anschließender Diskussion 14:00 Uhr: Vortrag von Prof. Oliver Zielinski  mit anschließender Diskussion ; Eintrittspreis: frei; Beschreibung: Prof. Dr. Oliver Zielinski, Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), Universität Oldenburg;

28. Oktober 2017 10:00 - 16:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene], Veranstaltungsraum 2 [V2 7. Ebene] , Eintritt: frei

00 Uhr: Projektbeteiligte berichten von ihrer Arbeit, mit anschließender Diskussion

  • 14:00 Uhr: Vortrag von Prof. Oliver Zielinski  mit anschließender Diskussion
  • November 2017

    Die Ostfriesischen Inseln – Aufbau, Alter und Entstehungstheorien

    2. November 2017 19:30 - 21:00
    Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

    Dr. Friederike Bungenstock, Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung, Wilhelmshaven

    Die Ostfriesischen Inseln sind typische Düneninseln. Als Kette angeordnet liegen sie im Vorfeld der ostfriesischen Halbinsel. Charakteristisch sind die bis zu 20 m hohen Dünen der Inseln. So präsent die ostfriesischen Inseln uns allen heute sind, geben sie doch aus geologischer Sicht noch einige Rätsel auf, denen nachgegangen werden soll: Wie sind die ostfriesischen Inseln entstanden?

    Wann sind sie entstanden? Und wie verhalten sie sich bei steigendem Meeresspiegel? In einem Überblick über die nacheiszeitliche Entwicklung (die letzten 11.000 Jahre) unserer Küste wird im Vortrag auf verschiedene Theorien zur Entstehung der Inseln eingegangen.

    Unsere Erde, ein ganz besonderer Planet ScienceLab Forscherkurs für Kinder (5 – 6 Jahre)
    5,00 €

    5. November 2017 10:15 - 13:00
    Café [Café 3. Ebene] , Eintritt: 5,00 €

    Unsere Erde ist ein ganz besonderer Planet, nämlich der einzige, auf dem je Leben gefunden wurde. Aber wie ist die Erde überhaupt entstanden? Wie sind die Berge entstanden? Warum sind die Dinosaurier ausgestorben? Wir werden uns auf die Spuren der alten Seefahrer begeben, eine Zeitreise durch das Leben machen und lassen Vulkane ausbrechen. Vom großen Weltall bis hin zum kleinen Wassermolekül erforschen wir mit altersgerechten Experimenten, was diesen Planeten so besonders macht!

    Dieser Kurs eignet sich für 5- bis 6-jährige Forscher_innen. Anmeldungen bitte an violetta.wacker@science-lab.org. Die Kursgebühr beträgt 5,-€ pro Kind (Schnupper-Angebot).

    Was ist ScienceLab?
    ScienceLab ist eine gemeinnützige Bildungsinitiative. Denn schon junge Menschen wollen wissen, \“wie die Welt funktioniert\“. Mit altersgerechten Experimentierkursen fördert ScienceLab spielerisch das Interesse an Naturwissenschaft und Technik. Zahlreiche Themen aus Biologie, Chemie, Physik, Astronomie und den Geowissenschaften werden aufgegriffen. Die ScienceLab-Kursleiter/innen werden in regelmäßigen Schulungen und Kursleitertreffen didaktisch und methodisch auf ihre Aufgabe vorbereitet. Die Kursinhalte und das Konzept werden in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Beirat aktualisiert und weiterentwickelt. Science-Lab will, dass Kinder über ihre Neugier und ihr Interesse an Fragen aus Natur, Technik und Umwelt positive Lernerfahrungen machen, Lernen lernen und Selbstvertrauen aufbauen.

    Strategie Meeting

    6. November 2017 10:00 - 12:00
    Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

    Veränderung als Erfolgsfaktor – Treuhand Weser-Ems GmbH

    6. November 2017 16:00 - 18:00
    Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

    Kersten Duwe, Treuhand Weser-Ems GmbH

    Veränderung als Erfolgsfaktor – … das gilt in allen Bereichen des Lebens, persönlich wie wirtschaftlich. Wir besprechen die Voraussetzungen, bekannte Beispiele aus der Wirtschaft und die Bedeutung dieses Grundsatzes für die jüngere Entwicklung der Treuhand.

    Ringvorlesung: Wirtschaft trifft Jade Hochschule

    Cassini-Huygens – Das Ende einer 20 jährigen Reise

    6. November 2017 19:30 - 21:00
    Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

    Thomas Albin, Department für Medizinische Physik und Akustik, Universität Oldenburg und Institut für Raumfahrtsysteme Stuttgart

    Am 15. September diesen Jahres endete eine der bedeutendsten und ambitioniertesten Raumfahrtmissionen der jüngste Geschichte: Cassini-Huygens. Gestartet im Jahre 1997 und 7 Jahren interplanetaren Fluges erreichte die Sonde den Saturn mit seinen komplexen Ringen und vielfältigen Monden. Die Landung auf dem Mond Titan oder die Entdeckung eines flüssigen Ozeans unter der Oberfläche des Eismondes Enceladus sind nur 2 wissenschaftliche Highlights der Mission. Der Vortrag wird die Mission Revue passieren lassen, wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse aufbereiten und einen kleinen Ausblick geben, welche würdigen Nachfolgemissionen geplant sind.

    Der Prozess der deutsch-polnischen Aussöhnung und seine aktuelle Relevanz

    9. November 2017 19:30 - 21:00
    Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

    Der Prozess der deutsch-polnischen Versöhnung gehört zu den wichtigsten Prozessen der europäischen Geschichte. In Deutschland wird er oft als dem deutsch-französischen Aussöhnungsprozess nachgeordnet betrachtet. Doch er war nicht zweitrangig: Er kam nach weitaus dramati­scheren historischen Ereignissen sowie unter äußerst ungünstigen politischen Bedingungen zustande.

    Daher nahm er andere Formen an, und verlangte viel mehr Ent­schlossenheit, Ideenreichtum und Mut. Gerade deshalb lässt sich an ihm der Sinn der Zivilcourage, des zivilen Engagements und die Stärke der Zivilgesellschaft ablesen.

    Das Schicksal der Schweinswale in der Ostsee

    13. November 2017 19:30 - 21:00
    Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

    Nadine Gerlach, Sea Sherpherd, internale Meeresschutzorganisation

    Schweinswale kommen in allen Ozeanen überwiegend küstennah vor. Die in Europa heimische Art ist besonders häufig in der Nord- und Ostsee anzutreffen. Einflüsse wie Umweltverschmutzung und Fischerei haben in letzten Jahren zu einem rapiden Rückgang in den Populationen weltweit geführt. Schweinswale gelten nach verschiedenen internationalen Schutzabkommen als gefährdet.  Die Mitgliedsstaaten sind verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um diesen Schutz in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten zu gewährleisten. Die Ostseepopulation gilt  als stark gefährdet und ist vom Aussterben bedroht.  

    Vorfußchirugie: Korrektur von Fehlstellungen „…damit der Fuß nicht mehr weh tut!“

    16. November 2017 18:30 - 20:00
    Veranstaltungsraum 2 [V2 7. Ebene] , Eintritt: frei

    PD Dr. med. Oliver Pieske, Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie und Alexander Reinbacher, Oberarzt Klinik für Unfallchirurgie

    Unsere Füße tragen uns durch das ganze Leben und erhalten trotzdem oft nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient hätten. Es wird den Betroffenen erst durch eine Fehlstellung oder Verletzung bei jedem Schritt schmerzhaft bewusst, wie wichtig diese Extremität ist. Die Fußchirurgie kennt auf kleinstem Raum vielfältige Fehlstellungen, welche die Fußgewölbe und die mechanischen

    Eigenschaften des Fußes beeinflussen. Entsprechend sind unzählige operative Techniken bekannt, um diese zu korrigieren. Alleine für die Hallux valgus (Ballenzeh) Fehlstellung finden sich ca. 150 verschiedene Verfahren. Im Vortrag wird eine Auswahl der häufigsten Fussübel  und Behandlungswege vorgestellt.

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