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Aktuelle Ausstellung

Die kleinsten Schönheiten des Meeres in 3D: Diatomeen, Radiolarien und Foraminiferen

09. Oktober 2017 bis 31. Januar 2018

Prof. Dr. Heribert Cypionka, Institut für Biologie und Chemie des Meeres, Universität Oldenburg und Eberhard Raap, Sangerhausen

 

Vergangene Veranstaltungen

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September 2017

„KultIch auf‘m Campus“ – Jade Kulturwerk

30. September 10:00 - 18:00
Erdgeschoss [EG 1./2. Ebene] , Eintritt: frei

Studierende der Jade Hochschule

Fotoexperimente, das Spiel mit Schärfe und Licht, Farbe und Kontrasten – der Kunst mit der Kamera sind keine Grenzen gesetzt. Die Studierenden der Jade Hochschule konnten sich in den Fotokursen von Axel Biewer ausprobieren. Dabei sind berührende, überraschende und sehr ästhetische Aufnahmen entstanden, von denen eine kleine Auswahl in dieser Ausstellung zu sehen ist. Der Fotokurs wird, wie auch andere Kurse und Kooperationen mit kulturellen Einrichtungen, vom Jade Kulturwerk organisiert. Hier werden über den Vorlesungsplan hinaus Angebote geschaffen, in denen die Studierenden immer wieder neue Herausforderungen finden. 

 

Oktober 2017

Der Kulturkampf in der polnischen Gesellschaft und Kultur nach 2010

6. Oktober 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Leszek Żyliński, Uniwersytet Mikołaja Kopernika (Toruń)

Die Aufbruchsstimmung nach dem Systemwechsel und der Enthusiasmus nach dem Beitritt zur Europäischen Union 2004 erschöpfen sich zunehmend, so dass in diesem Jahrzehnt der Prozess einer Neudefinierung der polnischen Identität begann. Die komplexe mentale Situation der polnischen Gesellschaft und ihre Wahrnehmung in der Kultur sind das Thema des Vortrags. Dabei werden auch aktuelle Probleme angesprochen, wie die Aushöhlung des liberalen Rechtsstaates durch die PIS-Regierung, Umorientierung in der Geschichtspolitik, Rolle der katholischen Kirche, Exklusion, Probleme von Bildung, Gender und Migranten.

Prof. Dr. Leszek Żyliński, Uniwersytet Mikołaja Kopernika (Toruń)

MODERATION: PD Dr. Hans-Christian Petersen, BKGE

Welthospiztag 2017

7. Oktober 16:00 - 19:00
Erdgeschoss [EG 1./2. Ebene] , Eintritt: frei

Anläßlich des Welthospiztages 2017 veranstaltet der Ambulante Hospizdienst Oldenburg eine Musikveranstaltung inklusive Buchlesung des Künstlers Dada Peng.

Digitalisierung der Energiewirtschaft am Beispiel des europäischen Gastransportes

9. Oktober 16:00 - 18:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Detlef Bartetzko, BTC Business Technology Consulting AG

Seit 2011 entwickelt und betreibt die BTC AG im Auftrag der PRISMA die größte europäische Vermarktungsplattform für Gastransportkapazitäten. Die Plattform bietet über 500 Händlern einen einheitlichen Zugriff auf die Leitungskapazitäten von mehr als 40 Fernleitungsnetzbetreibern in 16 Marktgebieten und ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Digitalisierung die Energiewirtschaft verändert und neue Geschäftsmodelle möglich macht.

Ausstellungseröffnung: Die kleinsten Schönheiten des Meeres in 3D: Diatomeen, Radiolarien und Foraminiferen

10. Oktober 19:00 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Heribert Cypionka, Institut für Biologie und Chemie des Meeres, Universität Oldenburg und Eberhard Raap, Sangerhausen (Eröffnungsvortrag)

Die meisten Meeresbewohner – nach Anzahl, Biomasse und Artenvielfalt – sind Mikroorganismen. Sie leisten einen Großteil der globalen Photosynthese und der sich daran anschließenden biogeochemischen Prozesse. Ihre zurückbleibenden Schalen und Skelette aus Kalk oder Silikat bedecken weite Bereiche des Ozeanbodens. Die Formenvielfalt und Schönheit der winzigen Meeresbewohner bleibt uns verborgen, wenn wir nicht ein Mikroskop zur Verfügung haben, und selbst dann sieht man sie meistens nur zweidimensional. In dieser Ausstellung wollen wir drei Gruppen von marinen Einzellern vorstellen und die Schönheit ihrer filigranen Strukturen zeigen. Für die räumliche Darstellung in synthetischen 3D-Bildern wurden mikroskopische Schichtaufnahmen und das Programm PICOLAY (www.picolay.de) benutzt.

Wilhelm Meyer und der Naturschutz heute

10. Oktober 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 2 [V2 7. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dipl.-Ing. Carola Becker, Fachbereich Bauwesen und Geoinformation, Jade Hochschule

Der 150. Geburtstag von Wilhelm Meyer, dem Gründer des Botanischen Gartens, wird 2017 gefeiert. Wilhelm Meyer war zu seiner Zeit einer der besten Kenner der Flora im Oldenburger Land und hat mit einer Gruppe von Gleichgesinnten den Wert einer intakten Natur früh erkannt. In dem Vortrag wird es darum gehen, welche Ziele diese Gruppe für Oldenburg verfolgte und wie sich der Naturschutzgedanke und die Landschaft bis heute verändert haben.

Mit dem FK Senckenberg zur Doggerbank und zurück: Phytoplankton auf der Spur

16. Oktober 16:00 - 18:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Carmen Zinßmeister, Senckenberg am Meer, Wilhelmshaven

Mit bloßem Auge ist das mikroskopisch kleine Phytoplankton, das aus einzelligen Algen besteht, in unseren Meeren und Seen nicht zu erkennen. Dieser Vortrag nimmt Sie mit auf eine Reise in den Mikrokosmos der Nordsee und zeigt Ihnen die atemberaubende Formenvielfalt und beeindruckende Lebensweise des Phytoplanktons und was es vor unserer Haustür im Reich der einzelligen Winzlinge noch alles zu entdecken und erforschen gibt.

Musik und Mathematik

16. Oktober 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Axel Fries, Institut für Musik, Universität Oldenburg

Musik und Mathematik zählen zu den ältesten Wissenschaften. Musik ist in ihrer Wirkung  sehr emotional. Sie hat transzendentale, metaphysische Züge und ist in mancherlei Hinsicht wissenschaftlich nicht erfassbar. Mathematik hingegen gilt als  streng rational und logisch. 
Trotz dieser scheinbaren Gegensätze habe Musik und Mathematik doch sehr viel gemeinsam. Musik sei „im Kern reine Mathematik“  und „Zahlenverhältnisse werden zu Gefühlen“,  meinen viele. Der Referent  spricht über dieses Thema aus dem Blickwinkel des Musikers und Komponisten.

Endoprothese und Arthroskopie am Hüftgelenk

19. Oktober 18:30 - 20:00
Veranstaltungsraum 2 [V2 7. Ebene] , Eintritt: frei

PD Dr. med. Oliver Pieske und Dr. med. Michael Breul, Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie im Ev. Krankenhaus Oldenburg

In der operativen Versorgung mit künstlichen Gelenken am Hüftgelenk setzt sich der direkte vordere Zugang als muskelschonende Technik durch. Im Evangelischen Krankenhaus wurde als erste Klinik in Oldenburg diese OP-Technik mit sehr überzeugenden Ergebnissen etabliert. Seit fünf Jahren profitieren Patienten von dieser Innovation.

Eine weitere muskelschonende Operationstechnik für das Hüftgelenk stellt die Arthroskopie dar. Dieses technisch aufwendige und anspruchsvolle Verfahren ermöglicht es, viele Erkrankungen aus dem Bereich der Sporttraumatologie in minimal invasiver Technik operativ zu therapieren.

Autonomie und Utopie in Beratung und Psychotherapie

19. Oktober 19:00 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

10€ regulär, 8€ ermäßigt für TN und Alumni, 5€ für Studierende

Als Aufklärer begründete Sigmund Freud die moderne Psychotherapie. Sein Credo „Wo Es war soll Ich werden.“ steht für den Anspruch möglicher Autonomie, die im Dialog mit dem Therapeuten  auf den Weg kommen soll.  Vor allem war es die Philosophie Friedrich Nietzsches, die seine Überlegungen über die Fallstricke des Unbewussten prägte, die unsere kulturell geprägte Autonomie gefährden können. Nietzsche war es auch, der mit seiner Lebensphilosophie entscheidende Stichworte zum utopischen Element  in der therapeutischen Menschenführung gab.

Der Vortrag beleuchtet ideenhistorisch die Bedeutung dieser Impulse im Horizont späterer Konzepte der Psychotherapie. Er fokussiert vergleichend die Gestalten von Karl Jaspers und Viktor v. Weizsäcker, die stärker  psychosomatische und philosophische Akzente setzten. Zugleich macht die Kontroverse, die beide im Anschluss an Freuds Psychoanalyse führten, deutlich, wie umstritten die Deutungsmacht im therapeutischen Dialog ist, wie Hilfe für in Herrschaft über den Klienten umschlagen kann, wenn der Andere nicht als utopisches Geheimnis gesehen wird. In diesem Sinn sagte Jaspers: „Der Mensch ist mehr als er selbst, und als andere, von ihm wissen können.“

Prof. Dr. Matthias Bormuth lehrt als Heisenberg-Professor Vergleichende Ideengeschichte an der Universität Oldenburg und leitet das Karl Jaspers-Haus.  Als Mediziner und Philosoph ist er Mitglied der „Task Force Identität des Psychiatrie“ der DGPPN. Seine  kulturwissenschaftlichen und ideengeschichtlichen Publikationen umfassen auch Arbeiten zur Geschichte und Theorie der Psychiatrie und Psychotherapie. Im Oktober erscheint eine Neuauflage von „Lebensführung in der Moderne. Karl Jaspers und die Psychoanalyse“ (Frommann-Holzboog 2002/2017).

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