Startseite

Aktuelle Ausstellung

Die kleinsten Schönheiten des Meeres in 3D: Diatomeen, Radiolarien und Foraminiferen

09. Oktober 2017 bis 31. Januar 2018

Prof. Dr. Heribert Cypionka, Institut für Biologie und Chemie des Meeres, Universität Oldenburg und Eberhard Raap, Sangerhausen
 

Die meisten Meeresbewohner – nach Anzahl, Biomasse und Artenvielfalt – sind Mikroorganismen. Sie leisten einen Großteil der globalen Photosynthese und der sich daran anschließenden biogeochemischen Prozesse. Ihre zurückbleibenden Schalen und Skelette aus Kalk oder Silikat bedecken weite Bereiche des Ozeanbodens. Die Formenvielfalt und Schönheit der winzigen Meeresbewohner bleibt uns verborgen, wenn wir nicht ein Mikroskop zur Verfügung haben, und selbst dann sieht man sie meistens nur zweidimensional. In dieser Ausstellung wollen wir drei Gruppen von marinen Einzellern vorstellen und die Schönheit ihrer filigranen Strukturen zeigen. Für die räumliche Darstellung in synthetischen 3D-Bildern wurden mikroskopische Schichtaufnahmen und das Programm PICOLAY (www.picolay.de) benutzt.

 

Vergangene Veranstaltungen

Veranstaltungen Listen Navigation

Dezember 2017

Raketen und Planeten – ScienceLab Forscherkurs für Kinder (7 – 8 Jahre)
5,00 €

2. Dezember 2017 10:15 - 13:00
Café [Café 3. Ebene] , Eintritt: 5,00 €

Der Weltraum – wir sind alle Teil dieses unendlich großen, spannenden Ortes mit vielen Geheimnissen. Gemeinsam wollen wir unser Sonnensystem, den Sternenhimmel und unsere Planeten erforschen. Mit allerhand pfiffigen Experimenten können die Kinder ihren Fragen auf den Grund gehen. Und natürlich bauen wir auch Raketen.

Dieser Kurs eignet sich für 7- bis 8-jährige Forscher_innen. Anmeldungen bitte an violetta.wacker@science-lab.org. Die Kursgebühr beträgt 5,-€ pro Kind (Schnupper-Angebot).

Was ist ScienceLab?
ScienceLab ist eine gemeinnützige Bildungsinitiative. Denn schon junge Menschen wollen wissen, „wie die Welt funktioniert“. Mit altersgerechten Experimentierkursen fördert ScienceLab spielerisch das Interesse an Naturwissenschaft und Technik. Zahlreiche Themen aus Biologie, Chemie, Physik, Astronomie und den Geowissenschaften werden aufgegriffen. Die ScienceLab-Kursleiter/innen werden in regelmäßigen Schulungen und Kursleitertreffen didaktisch und methodisch auf ihre Aufgabe vorbereitet. Die Kursinhalte und das Konzept werden in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Beirat aktualisiert und weiterentwickelt. Science-Lab will, dass Kinder über ihre Neugier und ihr Interesse an Fragen aus Natur, Technik und Umwelt positive Lernerfahrungen machen, Lernen lernen und Selbstvertrauen aufbauen.

Tierschutz in Niedersachsen – quo vadis?

4. Dezember 2017 16:00 - 18:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Dr. Kathrin Herzog, Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

Hauptaufgaben des LAVES Tierschutzdienstes sind die Beratung und Unterstützung der Veterinärbehörden in Tierschutzfragen, die Erarbeitung von Leitlinien für Tierhaltungen sowie das Verfassen gutachterlicher Stellungnahmen. Weiterhin obliegt ihm die Genehmigung von Tierversuchen, die in Niedersachsen durchgeführt werden (Vollzugsgewalt). Der Tierschutzdienst unterstützt den Tierschutzplan Niedersachsen, das Arbeitsprogramm des Landes zur Weiterentwicklung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung, das 2011 ins Leben gerufen wurde. In diesem Zusammenhang werden auch wissenschaftliche Fragestellungen zu Nutztierhaltungen in der Durchführung von Feldstudien und Pilotprojekten durch das LAVES begleitet.

 

Ringvorlesung: Wirtschaft trifft Jade Hochschule

Künstliche Intelligenz

4. Dezember 2017 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Oliver Kramer, Department für Informatik, Universität Oldenburg

Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) erhalten Einzug in alle Lebensbereiche. Lernende Algorithmen verstehen unser gesprochenes Wort, erkennen uns auf Bildern wieder, schlagen vor, welche Filme uns interessieren könnten, stellen fest, welche gesundheitlichen Risiken für uns bestehen, prognostizieren unseren Energieverbrauch und unterstützen uns beim Autofahren. In immer mehr Aufgabenbereichen werden sie besser und übertreffen die Leistungsfähigkeit des Menschen. Aber wie funktioniert so eine KI überhaupt? Sind die Maschinen wirklich intelligent? Wo sind Grenzen der KI und wie wird sich unsere Welt durch immer schlauere Maschinen verändern?

Antrittsvorlesung: Molekulare Mechanismen der neuronalen Differenzierung

6. Dezember 2017 18:00 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Anja Bräuer, Fakultät VI – Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg

Das Wachstum von Nervenfasern wird durch verschiedene Faktoren gesteuert. Der extrazelluläre Raum ist z.B. reich an rezeptor-aktiven Phospholipiden. Diese können eine Vielzahl von zellbiologischen Prozessen, wie z.B. Migration oder Zelldifferenzierung steuern. Phospholipide (PL) liegen im Gehirn in relevanter Konzentration vor und haben Neuriten-modulierende Eigenschaften. Bisher war eine PL-modifizierende Proteinklasse bekannt, die Lipid Phosphate Phosphatasen. Diese sind in der Lage die PL-Konzentration im Extrazellulärraum zu regulieren. Wir konnten eine neue, gehirnspezifische Klasse PL-modifizierender Proteine identifizieren, die Plasticity related genes.

Vom Umgang mit dem Sterben in der frühen Neuzeit

7. Dezember 2017 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Antje Sander, Schlossmuseum Jever

Unsere Vorstellung vom Tod, unser Umgang mit dem Sterben und der Trauer über den Verlust eines Menschen hat sich im Laufe der Geschichte immer wieder gewandelt. Die Bestattungssitten und die Formen des Gedenkens an die Verstorbenen sind Spiegel von kulturellen Brüchen und Kontinuitäten.

Die Christianisierung im 8./9. Jahrhundert, die Einführung der Reformation im 16. Jahrhundert und die Rationalisierung der Glaubensvorstellungen durch die Aufklärung im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert bilden die entscheidenden Marken des Wandels in diesem Millennium. Der Vortrag wird diese Entwicklung am regionalen, friesischen Beispiel nachzeichnen.

Industrie 4.0 Vision und Wirklichkeit aus der Sicht eines Mittelständlers

18. Dezember 2017 16:00 - 18:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Thomas Bonsack, Papier- u. Kartonfabrik Varel GmbH & Co. KG

„Industrie 4.0“ ist in aller Munde, jeder spricht von Digitalisierung, Smartphone, Tablet & Co haben sich in unserem täglichen Leben etabliert. Wie sieht der Digitalisierungsgrad eines modernen, hoch automatisierten Industriebetriebes aus? Wie nah ist man dem Ziel einer digitalen Fabrik oder wie weit ist man davon auch noch entfernt? Was ist die Strategie? Spannende Fragen, beantwortet aus der ganz individuellen Sicht der Papier- und Kartonfabrik Varel.

 

Ringvorlseung: Jade Hochschule trifft Wirtschaft in Oldenburg

DRK Blutspende

22. Dezember 2017 11:00 - 16:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Das DRK lädt ein zum Blutspendetermin!

Januar 2018

ILEX Filmabend

9. Januar 19:30 - 21:15
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

ILEX – Freundeskreis Botanischer Garten Oldenburg e.V

Wir schauen gemeinsam einen wunderschönen Film über das Gärtnern……lassen Sie sich überraschen!

Für ILEX-Mitglieder und Freunde

Hören im Grundschulalter, Teil II.2

11. Januar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Karsten Plotz, Abteilung Technik und Gesundheit für Menschen (TGM), Jade Hochschule

Das Hören der Kinder aus den Klassenstufen 3 und 4 wird in diesem Vortrag, vor dem Hintergrund der bisher abgelaufenen Entwicklung und den Alltagsanforderungen, genauer betrachtet. Das Sprachverstehen im Störgeräusch, das Richtungshören und mögliche hörbedingte und/ oder raumakustisch hervorgerufene Schulprobleme sind Schwerpunkte des Vortrages.

Daten aus der Literatur legen nahe, dass sich die Funktion des beidohrigen Hörens bei Kindern zwischen 6 und 11 Jahren noch erheblich verändert. Dabei haben die Umgebung und die Alltagssituation Einfluss auf das Hören der Kinder. In diesem Vortrag werden neben den komplexen Hörsituationen auch hörbedingte Schulprobleme besprochen. Ursache für die auftretenden Probleme können Wechselwirkungen zwischen Akustik und Hören, sowie dem Verstehen sein.

Die kleinsten Schönheiten des Meeres in 3D Diatomeen, Radiolarien und Foraminiferen

15. Januar 19:30 - 21:00
Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] , Eintritt: frei

Prof. Dr. Heribert Cypionka, Institut für Chemie und Biologie des Meeres, Universität Oldenburg

Die meisten Meeresbewohner – nach Anzahl, Biomasse und Artenvielfalt – sind Mikroorganismen. Sie leisten einen Großteil der globalen Photosynthese und der sich daran anschließenden biogeochemischen Prozesse. Ihre zurückbleibenden Schalen und Skelette aus Kalk oder Silikat bedecken weite Bereiche des Ozeanbodens. Die Formenvielfalt und Schönheit der winzigen Meeresbewohner bleibt uns verborgen, wenn wir nicht ein Mikroskop zur Verfügung haben. In dieser Ausstellung wollen wir drei Gruppen von marinen Einzellern vorstellen und die Schönheit ihrer filigranen Strukturen zeigen. Für die räumliche Darstellung in synthetischen 3D-Bildern wurden mikroskopische Schichtaufnahmen mit dem Programm PICOLAY gemacht.

+ Veranstaltungen exportieren